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Teltow-Fläming Lautes Musizieren erlaubt
Lokales Teltow-Fläming Lautes Musizieren erlaubt
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00:18 05.03.2016
Dank des Lärmschutzes dürfen die Schüler der Klasse 3a bei Musiklehrer Enrico Körner nun wieder beherzt trommeln. Quelle: Josefine Sack
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Blönsdorf

„Banuwa, Banuwa, Banuwa yo“, tönt es durch das Musikkabinett der Thomas-Müntzer-Grundschule in Blönsdorf. Musiklehrer Enrico Körner begleitet die Kinder der Klasse 3a auf dem Keyboard. Doch erst das rhythmische Schlagen der diatonischen Kunststoffröhren, genannt Boomwhackers, lässt den Kanon tatsächlich wie ein afrikanisches Wiegenlied klingen.

Erst seit kurzem können die Kinder der einzigen Schule in der Gemeinde Niedergörsdorf im Musikunterricht wieder zu den Instrumenten greifen. Denn obwohl das Schulgebäude im Jahr 2008 saniert worden war, konnte man das Musikkabinett wegen seiner schlechten Akustik kaum nutzen. Dank neuer Schallschutzplatten, welche die Bauamtsmitarbeiter Ron Peterson und André Jurk während der Winterferien Ende Januar an Decke und Wand montierten, darf dort wieder beherzter musiziert werden. „Vorher war es dafür viel zu laut“, erinnert sich Enrico Körner. Klanghölzer, Becken oder Xylofone im Unterricht einzusetzen, darauf hat der junge Musiklehrer, der erst seit etwa einem Jahr an der Schule unterrichtet, wegen des starken Rückhalls in dem Raum meist verzichtet.

20 Kinder, die im Kanon singen und dazu gleichzeitig mit den Boomwhackers im Takt trommeln, wäre vor der Neugestaltung des Musikkabinetts wohl undenkbar gewesen. „Den Plan, in dem Raum die Akustik zu verbessern, gab es schon länger“, sagt Körner. Auch er habe bei seinem Schulantritt 2015 darauf gedrungen, „dass endlich etwas passiert“.

Mit Spenden des Sponsorennetzwerks „Regional, mir nicht egal!“ konnte das Akustik-Projekt zum Jahresbeginn in die Tat umgesetzt werden. 1300 Euro stiftete der Verband der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming an die Gemeinde Niedergörsdorf. Gut 1000 Euro davon flossen in das Gestaltungskonzept für den Musikraum. Bauamtsmitarbeiter Ron Peterson berechnete die Akustik, dann wurden die Schallschutzplatten bestellt.

Knapp 70 Platten dämpfen nun den Schall in dem Klassenzimmer mit der hohen Decke. Ein Teil von ihnen sind echte Hingucker: 19 Platten in unterschiedlichen Größen und Formaten zieren die gelbe Wand zum Flur. Die durcheinandergewürfelte Hängung erinnert an ein modernes Kunstwerk. Unter der Anleitung von Kunstlehrerin Manuela Frese haben die Schüler mit spezieller Farbe Noten, Gitarren, eine Trompete und Buchstaben auf die Platten gesprüht: Und die Buchstaben fügen sich zu dem Wort „Musik“ zusammen.

Von Josefine Sack

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