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Teltow-Fläming Leckeres aus der Heimat
Lokales Teltow-Fläming Leckeres aus der Heimat
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10:55 18.01.2016
Die drei Damen von Jütro: Sybille Opitz, Annett Knechtel und Angelika Meyer. In diesem Jahr feiert das Unternehmen seinen 25. Messebesuch. Quelle: Nadine Pensold
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Berlin

Naschen, kosten, schlemmen – seit Freitag kann man auf der Grünen Woche in Berlin wieder kulinarische Entdeckungsreisen machen. Und in der Halle 21.a – der Brandenburghalle – lassen sich allerhand Leckereien aus der Heimat probieren. Bis Sonntag präsentieren sich Hersteller, Gastronomen und Kommunen an 80 Ständen. Während der zehn Messetage sind auch rund 30 Aussteller aus der Region Dahmeland-Fläming dabei.

Häppchen für Häppchen ein Genuss

Und geboten werden allerlei Appetithäppchen: Verkostet werden können Käsewürfel und Liköre, Wurstscheiben und Schnittchen. „Der Sinn dieser Messe ist auch, dass die Besucher unsere Produkte probieren können“, sagt Maximilian Scherres von der Gläsernen Molkerei in Münchehofe. Die Messebesucher lockt man mit Bio-Käsehäppchen an die Theke. Aber auch mit einem neuen Produkt wirbt die Molkerei um die Gunst der Kunden: einem Demeter-Joghurt. „Die Landwirte, die die Milch dafür liefern, unterliegen sehr anspruchsvollen Vorschriften“, erklärt Scherres.

Marktforschung mit Geschmack

Manche Hersteller nutzen den Appetit der Kunden auch für die eigene Marktforschung und unterziehen ihre neuen Produkte dem Geschmackstest der Messebesucher. Bei der Süßmost- und Weinkelterei Hohenseefeld kann man zum Beispiel einen neuen Cidre kosten: „Den gibt es noch nicht zu kaufen. Wir wollen auf der Messe testen, wie er bei der Kundschaft ankommt“, sagt der Kelterei-Mitarbeiter Sascha Meske über das alkoholhaltige Apfelgetränk.

Hersteller testen neue Produkte

Auch Andreas Geiß schätzt das Urteil der Gäste auf der Grünen Woche. Dort bekommt der Geschäftsführer der Luckenwalder Wurst- und Fleischwaren schnell ein Bild davon, ob mit einer Kalbs-Fenchel-Bratwurst oder einer Paprika-Chorizo zu punkten ist. „Die Grüne Woche ist eine Spielwiese für uns. Wir wollen unsere regionalen Rohstoffe in neuen Produkten hübsch verpacken. Und hier merkt man, ob man den Geschmack der Leute trifft“, sagt Geiß.

Silbernes Messejubiläum von Jütro

Dass der Kundengeschmack sich im Lauf der Zeit wandeln kann, davon berichten die Mitarbeiterinnen der Firma Jütro. Dieses Jahr feiert das Unternehmen aus Jüterbog seinen 25. Messebesuch. Besonders prominent sind auch dieses Mal eingelegte Gürkchen in Holzfässern platziert. Dabei hat die Nachfrage nach den Snacks aber abgenommen. „Feinkostartikel machen mittlerweile zwischen 60 und 80 Prozent unserer Produktion aus“, berichtet Sybille Opitz. Damit stehen vor allem Fonds und Grillsoßen hoch im Kurs bei der Kundschaft. Auch eine vegane Mayonnaise haben die Jüterboger dabei.

Max und Moritz zum Reinbeißen

Frank Schmid, der Chef vom Eiscafé 21 in Luckenwalde, hat sich eher den süßen Dingen verschrieben. Osterhasen, Max und Moritz aus Schokolade und Eiscreme brachte er zum Eröffnungstag mit nach Berlin. Und als besonderen Leckerbissen hatte er eine schokoladige Geburtstagstorte dabei. Für wen? Für die Stadt Luckenwalde. Schließlich feiert die dieses Jahr ihr 800-jähriges Bestehen. Da darf es auch schon mal ein Stadtwappen aus leckerem Marzipan sein.

Zur Galerie
Hersteller, Gastronomen und Kommunen aus den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald präsentieren sich bei der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin. Sie nutzen die Messe, um ihre Produkte und Angebote bekannt zu machen. Hier eine Auswahl der leckersten Leckereien.

Von Nadine Pensold

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