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Leer stehender Wohnblock wird saniert

Luckenwalde Leer stehender Wohnblock wird saniert

Jahrelang stand der Wohnblock in der Straße des Friedens 54a bis 54e leer, jetzt will der Privateigentümer ihn sanieren. 70 barrierearme, altersgerechte und „singlegerechte“ Wohnungen sollen entstehen.

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In diesem leer stehenden Block sollen 70 sanierte Wohnungen entstehen.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde. Jahrelang stand der Wohnblock mit den Aufgängen 54a bis 54e in der Luckenwalder Straße des Friedens – gegenüber dem Werner-Seelenbinder-Stadion – leer. Jetzt soll dort neues Lebens einziehen. Der Plattenbau aus DDR-Zeiten ging nach der Wende an einen Privateigentümer über.

Inzwischen nagte nicht nur der Zahn der Zeit an dem Gebäude, auch Zerstörungswillige hatten sich offensichtlich an dem Bau zu schaffen gemacht. Fenster wurden eingeschlagen, Türen beschädigt, der gesamte Bau macht einen eher trostlosen Eindruck. Um weiteren ungebetenen Besuch fernzuhalten, wurde das Gelände eingezäunt.

Baugenehmigung ist erteilt

Doch nun soll an der Stelle ein gepflegter, moderner Wohnkomplex entstehen. Der private Investor plant, das Mehrfamilienhaus zu sanieren und zu erweitern. Darüber informierte Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann im Stadtentwicklungsausschuss. Die Baugenehmigung für die Veränderungen ist am 20. April von der Unteren Bauaufsichtsbehörde erteilt worden.

Bislang befinden sich in dem Fünf-Geschosser insgesamt 50 Wohnungen. „Künftig werden es 70 Wohneinheiten sein“, kündigte Peter Mann an. Die Grundrisse der Wohnungen sollen verändert werden. Der Eigentümer plant, die Wohnungen altersgerecht und „singlegerecht“ zuzuschneiden und herzurichten. So sind Varianten für unterschiedlichste Bedürfnisse geplant – für Wohnflächen zwischen 45 und knapp 100 Quadratmetern.

Außerdem werden fünf Personenaufzüge eingebaut. Jede Wohnung soll eine Loggia als eine Art Wintergarten erhalten.

Ursprünglich waren 90 Wohnungen geplant

Ursprünglich hatte der Investor geplant, 90 Wohnungen in dem Block zu schaffen. Doch dieses Ansinnen hatte die Stadt ihm versagt. „Die Fläche wäre zu 100 Prozent überbaut und damit übernutzt worden – ohne Grün“, begründete Peter Mann, „das wäre städtebaulich und von den Wohnverhältnissen her nicht gesund.“ Außerdem hätte man nur mit Schwierigkeiten ausreichend Stellplätze schaffen können.

Jeweils 14 Wohnungen auf fünf Ebenen

Nach derzeitiger Planung werden sich die künftigen Mieter zwischen fünf Wohn-Ebenen entscheiden können. „In jeder Etage wird es 14 Wohnungen geben“, sagte Mann.

Die Stadt war ursprünglich davon ausgegangen, dass der Wohnblock abgerissen wird und sie die Fläche für zusätzliche Stellplätze rund ums Stadion nutzen kann. „Dies ist nicht gelungen, aber man muss schon anerkennen, dass mit den jetzigen Bauabsichten ein dringender Bedarf nach barrierearmen Wohnungen gedeckt wird“, sagte Mann, „wenn das Konzept so umgesetzt wird, ist es eine gute Sache.“

Von Elinor Wenke

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