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Lehrer lieben große Räume auf dem Campus

Campus der Generationen Lehrer lieben große Räume auf dem Campus

Bei einer Baustellentour haben sich Eltern, Lehrer und Gemeindevertreter ein Bild vom Umbau der Grundschule in Werbig gemacht. Mehr als 30 Gäste warteten im Dorfgemeinschaftshaus darauf, das umgebaute Schulgebäude besichtigen zu können.

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Bauamtsleiter Torsten Braune führte durch die Baustelle.

Quelle: Peter Degener

Werbig. Selten war es so voll in einer Gemeindevertretersitzung von Niederer Fläming, wie an diesem Montag. Mehr als 30 Gäste, zumeist Mitglieder der Eltern- und Schulkonferenz der Werbiger Grundschule, warteten im Dorfgemeinschaftshaus darauf, einen ersten Blick in das umgebaute Schulgebäude nebenan zu werfen. Denn Torsten Braune, Bauamtsleiter von Niederer Fläming, und Bürgermeister David Kaluza (parteilos) hatten zu einem Rundgang für Gäste und Gemeindevertreter durch die Baustelle geladen.

Der Baufortschritt ist am künftigen „Campus der Generationen“ deutlich sichtbar. Die Fassade ist bis auf Restarbeiten am Sockel fertiggestellt. Das Dach wurde letzte Woche offiziell abgenommen. Derzeit wird der Aufzug montiert und ab kommende Woche der Estrich gegossen.

„Es ist gewaltig und sehr groß, offen und hell. Wir hatten ja Angst, dass es zu klein wird“, sagte Schulleiterin Christiane Faehse über ihren ersten Eindruck des völlig umgebauten DDR-Schulgebäudes. Manche Eltern empfanden einige Flure als dunkel, doch hier bat Braune um Geduld. Schließlich fehlten noch Farbe an den Wänden und Beleuchtung. „Ich finde die Aufteilung schön. Jede Klasse hat eine eigene Garderobe“, sagte Grit Reiche, Vorsitzende der Schulkonferenz. „Große Räume, das lieben Lehrer“, kommentierte Musiklehrerin Angela Kossack knapp. Der zwölfjährige Schulsprecher Paul Klose freute sich vor allem über die vielen Netzwerkkabel an den Wänden. In jedem Raum gibt es mindestens vier Datenleitungen, um auch für die künftige Entwicklung gerüstet zu sein. „Bisher haben wir ja altmodische Tafeln, aber dann gibt es mehr Internet und moderne Whiteboards“, sagte Klose und ärgerte sich zugleich ein wenig, dass er als Sechstklässler im nächsten Schuljahr bereits auf eine weiterführende Schule gehen wird.

Der Umzug der Schule soll in den Herbstferien stattfinden. Doch der Zeitplan ist eng. „Solange wir überall Angebote auf unsere Ausschreibungen bekommen, sehe ich kein Problem“, sagte Bauamtsleiter Braune. Auf manche Ausschreibungslose haben sich zuletzt jedoch nur noch vereinzelte Firmen beworben. „Allerspätestens zu Weihnachten“ sei der Bau fertig, sagte Braune. Im Anschluss an die Besichtigung beschlossen die Gemeindevertreter auch das Ausstattungspaket der Schule. Hier wartete eine gute Nachricht: Statt geplanter 215 000 Euro soll die moderne Möblierung und Technik nur 177 000 Euro kosten.

Von Peter Degener

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