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Teltow-Fläming Leichtathletinnen wechseln an Kaderschulen
Lokales Teltow-Fläming Leichtathletinnen wechseln an Kaderschulen
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05:10 19.07.2016
Merle Lindner (l.) und Olga Borisova wollen Erste sein – nur beim Eintrag ins „Goldene Sportbuch“ muss der Verlierer zuerst ran. Quelle: Peter Degener
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Jüterbog

Seit Begründung des Landesstützpunktes Leichtathletik in Jüterbog 1992 sind 33 junge Sportler von dort zu den Eliteschulen des Sports in Brandenburg entsandt worden. Zwei weitere wurden am Montag von Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (parteilos) verabschiedet und mit einem Eintrag in das „Goldene Sportbuch“ der Stadt geehrt. Merle Lindner (12) aus Jüterbog will künftig an der Lausitzer Sportschule in Cottbus Erfolge feiern. Olga Borisova (13) aus Hohenseefeld in Niederer Fläming geht an die Potsdamer Sportschule. „Sie sind bissig, sehr ehrgeizig und haben Trainingsfleiß“, sagt Stützpunkttrainer Ernst Troelenberg.

Sportbetonte Schulen

Fünf Spezialschulen für Sport gibt es in Brandenburg. An der Lausitzer Sportschule in Cottbus, der Potsdamer Sportschule „Friedrich-Ludwig-Jahn“ und der Sportschule Frankfurt (Oder) werden viele verschiedene Sportarten als Leistungssport trainiert. Alle drei sind „Eliteschulen des Sports“ des Deutschen Olympischen Sportbunds.

In Luckenwalde und Neustadt/Dosse gibt es zwei weitere Spezialschulen, die ihre Schüler neben dem regulären Unterricht in den Sportarten Ringen und Reiten trainieren.

Merle Lindner ist vor allem als Sprinterin erfolgreich und zugleich Landesdritte im Mehrkampf aus Sprint, Weitsprung und 800-Meter-Lauf. Ihr Vorbild ist jedoch nicht Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt, sondern Dominik Wache aus Jüterbog, derzeit die größte Nachwuchshoffnung der deutschen Sprinter. Er wird in Cottbus ihr Pate werden. „Ich will Leistungssportlerin werden und ich will die Schnellste sein“, sagt Merle. Die Eltern macht das stolz und traurig zugleich. „Mit zwölf ist es sehr zeitig, das Kind aus dem Haus zu lassen“, sagt Mutter Sandra Lindner.

Olga Borisova ist die amtierende Landesmeisterin ihres Alters im Weitsprung. 4,69 Meter sprang sie im Frühjahr. Auch sie hat eine Sportkarriere im Blick. An Olympia hat sie bereits gedacht. 2020 in Tokio wäre sie 17 Jahre, doch davor stehen noch viele Wettbewerbe für die Weit-, Hoch- und Stabhochspringerin. „Ich will auch einen Beruf ergreifen, wenn es nicht klappt“, sagt Olga ganz zurückhaltend.

Wie Merle auch ist Olga abseits vom Sport ebenfalls erfolgreich. Mit einem Notenschnitt von 1,1 verlässt sie die Grundschule Werbig, denn ohne gute Noten wird niemand auf die Sportschulen entsandt. Angst davor haben die beiden Leichtathletinnen nicht – viele Mitschüler kennen sie seit Jahren von den Wettbewerben.

Von Peter Degener

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