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Leitbild für Niederer Fläming ist in Arbeit

Lichterfelde Leitbild für Niederer Fläming ist in Arbeit

Wie viel Infrastruktur braucht eine Gemeinde? Wo lohnt es sich, in Kita, Spielplatz oder Gemeinschaftshaus zu investieren? In Niederer Fläming soll das für die nächsten Jahrzehnte im Leitbild stehen. Ortsvorsteher und Einwohner sollen beteiligt werden.

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Im Gemeindeentwicklungsausschuss wurde das Kartenmaterial für das Gemeinde-Leitbild studiert.

Quelle: Uwe Klemens

Lichterfelde. „Die Erstellung des Leitbildes bietet viele Beteiligungsmöglichkeiten. Wir als Planer hoffen natürlich, dass sich alle Ortsvorsteher und viele Interessierte aus den Dörfern beteiligen.“ Ob sich die Hoffnung von Planerin Anja Bruckbauer erfüllt, bleibt abzuwarten. Gerade mal neun von 21 Ortsvorstehern folgten in der vorigen Woche der Einladung des Gemeindeentwicklungsausschusses ins Lichterfelder Verwaltungshaus. Vorgestellt wurde der Fahrplan für die Erstellung des Leitbildes.

Welche Bedeutung das ganz große Leitbild einer Gemeinde für deren Ortsteile besitzt, verdeutlichte die Mitarbeiterin des Jüterboger Planungsbüros Bruckbauer und Hennen anhand zahlreicher Grafiken über die Etappen des Verfahrens. Nach einer in fünf Themenfelder gegliederten Bestandsanalyse, die auch die Defizite der Infrastruktur und die Wünsche der Einwohner enthält, folgt die Überlegung, an welchem Standort was notwendig und machbar sei. „Nicht jedes Dorf kann einen Großflughafen haben“, sagte Bruckbauer, „deshalb muss man genau schauen, wo welche Investition sinnvoll ist.“ Das Leitbild solle für die nächsten 20, 30 Jahre gelten.

Sobald man im Kreis der Ortsvorsteher und der Verwaltung ein Grobkonzept erarbeitet habe, soll auch die Öffentlichkeit einbezogen werden. Das schließe nicht aus, dass man sich in den einzelnen Orten bereits vorher zusammensetzt und auch die Vereine mit einlädt.

Bis September wollen Planer und Verwaltung möglichst alle notwendigen Daten erfasst haben, so dass in den fünf Arbeitsgruppen „Gemeinde-Land-Region“, „Leben in der Gemeinde“, „Technik und finanzieller Unterbau“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Natur und Umwelt“ mit der Diskussion und Konsensfindung begonnen werden kann.

Auch Experten sollen gehört und die Ergebnisse dann in einer Versammlung öffentlich diskutiert werden. „Bis Juni nächsten Jahres soll das endgültige Papier dann fertig sein“, blickte Bruckbauer voraus. Dass das Interesse an der Auftaktveranstaltung so gering war, wurde an diesem Abend nicht thematisiert.

Von Uwe Klemens

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