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Leitbild für Niederer Fläming wird erstellt

Bürgerbeteiligung Leitbild für Niederer Fläming wird erstellt

Für die Entwicklung von langfristigen Zielen und die Analyse der nötigen Schritte, um diese zu erreichen, hat die Gemeinde Niederer Fläming die Erarbeitung eines Leitbilds beschlossen. Ein Jahr lang soll die Analyse dauern, in die auch die Bürger aktiv eingebunden werden sollen.

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David Kaluza (parteilos), Bürgermeister von Niederer Fläming

Quelle: Gertraud Behrendt

Lichterfelde. Ein Leitbild soll Niederer Fläming künftig klarer aufzeigen, wohin die Ortsteile und die Gesamtgemeinde sich entwickeln wollen und wie dies erreicht werden kann. Die Gemeindevertreter haben am Montag die Erstellung dieses Leitbilds durch das Jüterboger Planungsbüro Bruckbauer & Hennen beschlossen. Das koordiniert für die Gemeinde bereits die AG Niederer Fläming und hat auch den Flächennutzungsplan „maßgeblich miterarbeitet“, sagte Bürgermeister David Kaluza (parteilos). „Ein Leitbild und die damit verbundenen langfristigen Ziele werden von externer Seite immer wieder begrüßt“, sagte Kaluza den Gemeindevertretern. So hatte zuletzt die Wettbewerbsjury des europäischen Dorfwettbewerbs explizit danach gefragt. Nützen soll den Bürgern, die aktiv mit einbezogen werden sollen.

Rund ein Jahr soll die Erstellung dauern. Eine wichtige Vorarbeit hat das Planungsbüro dabei bereits geleistet. „Bei der Arbeit am Flächennutzungsplan und in der AG Niederer Fläming haben wir viele Daten gesammelt, auf die wir nun zurückgreifen können“, sagt Anja Bruckbauer. „Wir analysieren alles, was in der Gemeinde eine Rolle spielt. Zum Beispiel die Versorgung, den Nahverkehr und die soziale Infrastruktur, aber auch den Tourismus und die Landwirtschaft“, so die Planerin. Anschließend finden Gespräche mit Experten vor Ort statt. Dazu zählen Ortsvorsteher und Gemeindevertreter, aber auch ansässige Unternehmer oder Leiter von Schulen und Kitas. „Wir sortieren die Stärken und Schwächen und schauen wohin sich die Orte weiterentwickeln wollen und welche Lösungswege es gibt, um dort hin zu kommen“, erklärt Bruckbauer das Ziel des Leitbilds. Auch die Bürger werden miteinbezogen – allerdings erst nach der anfänglichen Bestandsaufnahme. Dann sollen in mindestens drei „Ideenschmieden“ deren Wünsche und Kenntnisse eingearbeitet werden. „Die Menschen vor Ort wissen am besten, was die Alleinstellungsmerkmale ihrer Ortsteile sind. Außerdem sollen sie sich am Ende mit dem Leitbild identifizieren. So etwas kann man ihnen nicht aufstülpen“, sagt Bruckbauer.

Die Erstellung des Papiers kostet rund 18 000 Euro, wovon der Großteil vom Land aus Leader-Mitteln gefördert wird, so dass nur Kosten von rund 3500 Euro von Niederer Fläming zu tragen sind.

Von Peter Degener

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