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Leitlinien sollen verständlicher werden

Seniorenpolitik weiterentwickelt Leitlinien sollen verständlicher werden

Die neuen seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises Teltow-Fläming sind unterzeichnet. Sie sollen für die Aktiven und die Politiker verständlicher werden.

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Horst Leder, Jacqueline Muskalla und Kornelia Wehlan unterschreiben die neuen seniorenpolitischen Leitlinien.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Einstimmig hatte der Kreistag auf seiner jüngsten Sitzung die seniorenpolitischen Leitlinien des Landkreises Teltow-Fläming beschlossen. Dabei handelt es sich bereits um die zweite Fortschreibung seit sich der Kreis 2008 zum ersten Mal solche Leitlinien gegeben hatte. Am Dienstag wurde die nun dritte Version offiziell unterschrieben von Landrätin Kornelia Wehlan (Linke), der Behinderten- und Seniorenbeauftragten Jacqueline Muskalla und vom Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirats, Horst Leder.

„Wir haben die Leitlinien abgespeckt und etwas anders strukturiert“, sagte Jacqueline Muskalla vor der Unterzeichnung. Aber auch nach der zweiten Überarbeitung bleibe es bei den sieben Handlungsfeldern wie in den Vorjahren, wenn auch in leicht veränderter Rangfolge. Dies sind die Themen aktives Älterwerden, Angebote für Senioren, Mobilität und Öffentlichen Personennahverkehr, Interessenvertretungen, altersgerechtes Wohnen, Prävention und medizinische Versorgung sowie ambulante und stationäre Pflege. Die modifizierten Leitlinien seien das Ergebnis gründlicher Befragungen der Kommunen und Seniorenbeiräte im Kreis, so Horst Leder. Neu ist, dass die Handlungsfelder zum besseren Verständnis in Bestandsaufnahme, Zielbeschreibung und empfohlene Maßnahmen gegliedert wurden. Dadurch soll erreicht werden, dass die Verwaltungen, Parlamente und Seniorenvertretungen ein praktisches und überschaubares Arbeitspapier in die Hand bekommen und es dann auch lesen. Dafür wurde auf statistische Ausführungen und Vergleiche weitgehend verzichtet, um zu vermeiden, dass vor lauter Zahlen die Ziele nicht mehr gesehen werden. So appelliere man an die Kommunen, sich an der Leitliniendiskussion weiter zu beteiligen und eigene als notwendig erachtete Maßnahmen vor Ort umzusetzen, meinte Muskalla.

Auf eine statistische Zahl wollte Landrätin Wehlan doch nicht verzichten. So sind derzeit 21,5 Prozent der Kreisbewohner älter als 65 Jahre. Und diese Prozentzahl wird weiter steigen wie auch die Notwendigkeit, für ein seniorengerechtes Lebensumfeld im Kreis zu sorgen. Dabei sollen die Leitlinien Orientierung geben, welche Maßnahmen man fördert wie zum Beispiel im Bereich des Nahverkehrs.

Schwerpunkt des Kreises wird 2016 das Thema bezahlbarer Wohnraum sein. Dabei geht es auch um die behindertengerechte Wohnraumanpassung mit Hilfe von Handwerkern, die mit Hilfe der Kreishandwerkerschaft in diesem Bereich sensibilisiert und qualifiziert werden sollen.

Von Hartmut F. Reck

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