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Teltow-Fläming Leitungsbau unter der B102 wird viel teurer
Lokales Teltow-Fläming Leitungsbau unter der B102 wird viel teurer
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00:28 18.06.2015
An der B102 wird gebaut. Doch die Arbeiten für das Trinkwasser- und Abwassernetz werden teurer als gedacht Quelle: Gertraud Behrendt
Jüterbog

Die Sanierung des Trink- und Abwassernetzes unter der B102 am Jüterboger Neumarkt wird im nächsten Jahr fast dreimal so teuer wie geplant. Das geht aus dem Wirtschaftsplan des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Jüterbog-Fläming (WAZ) hervor, dessen Änderung die Verbandsversammlung jüngst beschlossen hat.

Während die Kosten für die Großbaustelle im laufenden Jahr stabil bei 320.000 Euro bleiben, steigen sie 2016 von 160.000 auf 450.000 Euro. Grund dafür ist das Ergebnis der Ausschreibung, die in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenwesen vorgenommen werden musste. „Wir hätten gern einen anderen Baubetrieb genommen“, sagte WAZ-Geschäftsführerin Ilona Driesner. Sie kündigte sogar an, dass die Mehrausgaben noch höher liegen könnten.

Am Kreisbahnplatz ist die Straße An den Anlagen gesperrt wegen Arbeiten am Trinkwassernetz. Quelle: Gertraud Behrendt

Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape (parteilos), der als einziger der Planänderung nicht zustimmte, sondern sich enthielt, kritisierte die Übersicht in mehreren Punkten, unter anderem auch bei den Änderungen in Bochow und am Kreisbahnplatz in Jüterbog. Wenn die Zahlen im geänderten Wirtschaftsplan schon jetzt überholt seien, „reicht dann der Wegfall einer Maßnahme überhaupt?“, fragte er und sprach damit den Verzicht auf ein Bauvorhaben in der Zinnaer Vorstadt an. Dort bekommt der WAZ zurzeit keine Baugenehmigung, weil die Strecke als Ausweichroute während der B102-Sanierung benötigt wird. Damit werden 350.000 Euro aktuell nicht benötigt.

Auch in Bochow entfällt ein Projekt. Die eingeplanten 66.000 Euro kommen nun den bereits begonnenen Bauarbeiten in den Jüterboger Weinbergen zugute (insgesamt 144.000 Euro), die so bis Jahresende beendet werden können.

Auch Verbandsversammlungs-Vorsitzender Wolfgang Loof forderte: „Die Übersicht muss transparenter werden. Wir sollten unsere eigene Liquidität genau kennen.“ David Kaluza (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Niederer Fläming, schloss sich der Meinung an. Sein Amtskollege von Niedergörsdorf, Wilfried Rauhut (parteilos), regte an, Bauabschnitte vorzuziehen, ohne sie mit den Arbeiten des Landesbetriebs Straßenwesen und anderer Betriebe zu kombinieren. Das würde Kosten sparen. „Die Chance haben wir nicht“, sagte Ilona Driesner. Dafür würde es keine Genehmigung geben, deshalb müsse mit den anderen Bauherren eine Vereinbarung geschlossen werden.

Auch der andere Vorschlag Rauhuts, während des Baus der Bundesstraße keine anderen Bauarbeiten auszuführen, sei nicht umsetzbar, so Driesner. Sie sagte, dass die Arbeiten für die Friedrich-Ebert-Straße in Jüterbog ausgeschrieben seien. Arbeiten, die mit der Straßensanierung kombinierbar seien, sollten ausgeführt werden, um nicht wenig später die dann neue Straße erneut zu öffnen.

Von Gertraud Behrendt

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