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Teltow-Fläming Leseclub während der Sommerferien
Lokales Teltow-Fläming Leseclub während der Sommerferien
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05:15 14.07.2016
Im Leseclub: Heike Richter (Leiterin Bibliothek Blankenfelde), Petra Siegert (Leiterin Bibliothek Rangsdorf), Anke Brüggemann (Mitarbeiterin in Rangsdorf), Claudia Leszczynski (Leiterin Bibliothek Zossen, v.l.). Quelle: Krischan Orth
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Blankenfelde

Sommerferienzeit heißt Lesezeit – auf jeden Fall für Kinder und Jugendliche, die am Sommerleseclub teilnehmen. Auch in diesem Jahr initiieren die Bibliotheken Blankenfelde, Rangsdorf und Zossen wieder den exklusiven Leseclub. Teilnehmen können Schüler von 10 bis 16 Jahren. Wer drei Bücher in den Sommerferien liest, kann sie anschließend im Logbuch zensieren. Wer es schafft, kann auch mehr Bücher lesen. Spitzenreiter ist ein junger Leser aus Blankenfelde, mit 29 Büchern. Die Bibliothek in Blankenfelde veranstaltet zudem eine Halbzeitparty. Man tauscht sich aus, bespricht den Lesestoff, erzählt von den Abenteuern zwischen den Buchklappen. Am Ende der Sommerferien erhält jeder erfolgreiche Teilnehmer, der drei Bücher gelesen hat, ein Zertifikat. Auf der Abschlussparty werden die Urkunden übergeben.

Für die bundesweite Aktion werden stets aktuelle Bücher eingekauft, sagt Heike Richter, Leiterin der Bibliothek in Blankenfelde. Die Auswahl liegt in der Hand der Bibliotheken. Dabei achten sie auf ein besonderes Kriterium. „Die Bücher sollen die Erlebniswelt der Teilnehmer widerspiegeln“, sagt Heike Richter. 520 Bücher sind in Blankenfelde gekauft worden. Ein Teil von ihnen ist bereits ausgestellt – aber mit Absperrband, denn ausleihen kann man sich die Bücher nur während der Leseclubzeit.

Die Büchereien bekommen das Geld für die Neuerscheinungen durch die Kommunen. Allerdings wird in Brandenburg, anders als in anderen Bundesländern, der Sommerleseclub nicht vom Land unterstützt. „Kommunen mit weniger Geld können sich den Sommerleseclub nicht leisten, obwohl sie gerne teilnehmen würden“, sagt Heike Richter. Und das, obwohl der Sommerleseclub mittlerweile ein großer Erfolg geworden ist. Vor sechs Jahren hat Blankenfelde angefangen, dann zogen die Bibliotheken in Rangsdorf und Zossen nach. Die Teilnehmerzahlen sind an allen Standorten steigend. In Blankenfelde haben im letzten Jahr 211 Kinder und Jugendliche teilgenommen. „Die Anzahl der Kinder, die lesen, nimmt zu“, sagt Richter.

Für das Projekt werben die Bibliothekare selbst. Sie gehen an die Schulen, verteilen Flyer und Plakate. Mittlerweile kommen aber auch die Schulen auf die Bibliotheken zu, berichtet Richter. Das war nicht immer so, aber die Wichtigkeit des Lesens habe man wieder erkannt. „Lesen gehört zu den Grundtechniken der Sinnerfassung,“ so Richter.

Info: Start des Sommerleseclub ist in den drei Bibliotheken am 20 Juli.

Von Krischan Orth

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