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Let’s dance – Beatles and more

Konzertkritik Let’s dance – Beatles and more

Der Verein Live in Lu präsentierte die Berliner Band „Frankie Goes To Liverpool“ im Klubhaus Ludwigsfelde – viele Besucher ließen sich von den Beatles-Klassikern inspirieren und schwangen das Tanzbein. In Zukunft sollen regelmäßige monatliche kulturelle Veranstaltungen im einstigen Ballettsaal stattfinden.

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„Frankie Goes To Liverpool“ begeisterte viele Fans.

Quelle: Foto: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Back to the Sixties, das war das Motto am Sonnabend im gut gefüllten Ludwigsfelder Klubhaus. Die Berliner Band „Frankie Goes To Liverpool“ spielte Beatles-Klassiker von „Love Me Do“ bis „Hey Jude“. In den einstigen Ballettsaal hatte der Verein Live in Lu eingeladen.

Die vier Musiker servierten auch Titel von den Hollies, von Kings, den Searchers, CCR, den Beach Boys, Bee Gees und den Eagles. „Frankie Goes To Liverpool“ ist eine der ganz wenigen Cover-Bands, die sich leidenschaftlich zu emotionaler, handgemachter Musik bekennen. Und das kam beim Publikum an. Die Band, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, musizierte die Klassiker detailgetreu und mitreißend. Mühelos erreichten die vier Berliner die Herzen der Ludwigsfelder. „Das Publikum hier ist eines der besten, das wir je erlebt haben“, sagte der Schlagzeuger Gerald (Gerry) Zaczyk. „Ich schätze Live-Musik“, schwärmte Karin Hentschel und der DJ und Musiker der Band „Transit Express“, der 36-jährige Nico, der mit Künstlernamen Dressman heißt, lobte die musikalische Darbietung. Auch die Ludwigsfelder Bärbel Taube und Edwin Koch, die zum ersten Mal bei einer solchen Veranstaltung waren, nutzten die Gelegenheit zum Tanzen bis Mitternacht. Niemand mochte die Beine stillhalten. Nicht nur die Vereinsvorsitzende Beate Kammer freute sich über den rundum gelungenen Abend, auch viele neue Gäste aus Zossen, Trebbin und Berlin waren dabei. Der Verein, der vor vier Jahren seine Veranstaltungsreihe in Siethen startete, ist seit eineinhalb Jahren in Ludwigsfelde aktiv. Die 12 Mitglieder haben sich vorgenommen, etwas für das kulturelle Leben der Stadt zu tun. Von Rock über Blues bis Folk und Soul wird es jeden Monat eine neue Veranstaltung geben. Am 12. März, pünktlich zum St. Patrick’s Day, gibt es Irish Folk vom Feinsten, am 16. April kommt eine Band aus Amerika. „Wir mögen es bunt gemixt, so ist für jeden Geschmack etwas dabei“, sagte Beate Kammer.

Unter den Besuchern war am Sonnabend auch Cora Ruden. Die 27-Jährige lobte so viel Engagement: „Ich finde toll, was der Verein auf die Beine stellt. Viel Musik für wenig Geld.“ Auch andere Gäste, die auf den guten Service mit diversen Getränken und Schmalzstullen hinwiesen, freuten sich über ein solches Projekt in der Stadt. Am Tresen stand Simona Martin, sie hat früher oft ausgeholfen und ist seit Januar Mitglied. Weitere Musikliebhaber und solche, die es werden wollen, können sich über die Website von Live in Lu informieren und auch anmelden. Der kleine Verein sucht noch Mitmacher.

Von Gudrun Ott

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