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Teltow-Fläming Letzte Etappe der Grenzwanderungen
Lokales Teltow-Fläming Letzte Etappe der Grenzwanderungen
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19:12 05.11.2017
: Kurz vor dem Tourstart erklärt Falk Kubitza den Teilnehmern noch einmal die letzte Etappe der Wanderung. Quelle: Iris Krüger
Jüterbog

Zur Wanderung entlang der Jüterboger Gemarkungsgrenze hatte der Heimatverein Jüterboger Land am gestrigen Sonntag eingeladen. 21 Naturliebhaber trafen sich an der Eisenbahnbrücke zwischen Jüterbog und Neuheim, um an der letzten Etappe dieser Exkursion teilzunehmen. Unter der Leitung von Falk Kubitza wurden rund sieben Kilometer in zweieinhalb Stunden zurückgelegt.

Idee des früheren Bürgermeisters

Mit den Wanderungen, so erzählt Kubitza, habe der Verein bereits im Jahr 2008 begonnen. „Ideengeber war der Altbürgermeister Bernd Rüdiger, der den interessierten Teilnehmern die Gemarkungsgrenzen der Stadt Jüterbog nahe bringen wollte“. Seit dem wurden jedes Jahr zwei Wanderungen angeboten, die auf verschiedenen Strecken zur und entlang der Grenze führten. „Obwohl die Grenzlänge rund 70 Kilometer misst, haben wir gut das Doppelte zurückgelegt“, erzählt Falk Kubitza, der vor fünf Jahren die Leitung der Touren übernommen hatte. Denn man müsse ja schließlich den Hin- und den Rückweg berechnen. Meistens, so erzählt er, habe man sich über gutes Wetter freuen dürfen. „Wir sind aber auch schon bei Schnee gelaufen“. In der Regel wurden die Strecken zu Fuß bewältigt, aber es auch einmal die Gelegenheit, eine kurze Strecke mit dem Pferd zurück zu legen.

Begleitung durch fachkundige Helfer

Damit die Ausflüge interessant blieben, hatten der Verein Helfer organisiert. So wurden sie mehrfach von Gerhard Maetz von der Unteren Naturschutzbehörde begleitet. Dieser wusste Wissenswertes über die Natur und historische Ereignisse zu berichten. Außerdem nutzten drei Mitglieder des Heimatvereins die Möglichkeit, sich im Rahmen des Deutschen Wandertages schulen zu lassen um damit eine höhere Qualität bei den geführten Touren anbieten zu können.

Wanderungen im Frühjahr und Herbst

Die Grenzwanderungen fanden in der Regel im Frühjahr zur Saisoneröffnung sowie im Herbst statt. Sie waren nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern für alle Naturliebhaber gedacht. „Dabei zählten wir etwa sechs bis acht Stammgäste, die jede Tour mitgelaufen sind“, erzählt Kubitza. Durchschnittlich nahmen etwa 25 Personen daran teil, mal mehr, mal weniger. Viele stammten aus Jüterbog oder Umgebung. Allerdings durfte man im Laufe der Jahre auch viele Gäste begrüßen.

Andere Touren bleiben im Angebot

Auch wenn die Wanderungen entlang der Gemarkungsgrenze am Sonntag ihr Ende gefunden haben, wird der Heimatverein Jüterboger Land im nächsten Jahr weitere interessante Ausflüge anbieten. Vor allem auf die bewährten Touren, wie die auf dem Spitzbubenweg, muss man nicht verzichten.

Von Iris Krüger

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