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Teltow-Fläming Letzte Halle des Betonwerks gesprengt
Lokales Teltow-Fläming Letzte Halle des Betonwerks gesprengt
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00:28 22.03.2018
Ein lauter Knall kündigte die Sprengung an. Dann stieg weißer Rauch aus der Halle und das Dach stürzte ein. Quelle: Gerlinde Irmscher
Zernsdorf

Zahlreiche Schaulustige hatten sich Samstagmittag eingefunden. Die Zernsdorfer wollten sich nicht entgehen lassen, wie nun auch die letzte Halle auf dem Gelände des ehemaligen Betonwerkes aus ihrem Blickfeld verschwindet. Geduldig warteten sie deshalb bei eisigem Wind mit sicherem Abstand auf die Sprengung der Halle 27.

Als Punkt 12 Uhr das lange Signal ertönte, reckten sich schnell Kameras und Handys in die Luft. Es folgten zwei kurze Töne, die anzeigen, dass der Sprengmeister den entscheidenden Knopf drückt. Genau der richtige Zeitpunkt, den Finger nicht mehr vom Auslöser zu nehmen.

Dann ein lauter Knall, Rauch stieg auf und das Dach im hinteren Teil der Halle fiel in sich zusammen. So sahen es zumindest die Zuschauer aus der Entfernung. Dann ertönten auch schon die drei kurzen Signale, die anzeigen, dass die Sprengung beendet ist. Das ging schnell. Zu schnell für einige sichtlich enttäuschte Einwohner, die noch die Sprengungen der drei Schornsteine in Erinnerung hatten. Damals gab es wahrlich spektakuläre Bilder, als die hohen Kolosse in sich zusammenknickten, als wären sie Streichhölzer.

„Wir haben bewusst nicht die ganze Halle gesprengt“, erklärte Sprengmeister Robert Halter von der Halter Spreng-Umwelttechnik GmbH aus Berlin später. Geplant war, das Dach einstürzen zu lassen und die Stützen anzusprengen. 15 Kilo des Sprengstoffes Riodin waren dafür auf 100 Bohrlöcher verteilt worden. „Diese Sprengung ist eine eminente Erleichterung für den Abbruch der Halle. Den Rest schaffen wir nun mit dem Bagger“, so Halter. Und seine Mitarbeiter machten sich auch gleich ans Werk.

Mit dem Abriss der Halle 27 ist nun das Baufeld komplett frei für die Erschließung des zweiten Bauabschnittes des Wohnparks Königsufer am Krüpelsee. Diese hatte mit einem symbolischen Spatenstich im November 2017 begonnen und soll bis Mitte 2018 abgeschlossen werden. 86 Baufelder für Einfamilien- und Mehrfamilienhäusersowie Stadtvillen entstehen dort.

Von Gerlinde Irmscher

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