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Leuchtende Kunst vom „Schwarzen Wirt“

Ausstellung in Luckenwalde Leuchtende Kunst vom „Schwarzen Wirt“

Emmanuel Eni eröffnet am Freitag eine Ausstellung im Senioren-Nachbarschaftsheim in Luckenwalde. Dabei zeigt der Künstler mit nigerianischen Wurzeln, der auch die Gaststätte „Schwarzer Wirt“ betreibt, erstmals Bilder mit Motiven aus seiner neuen Heimatstadt. Der Clou: Die Gemälde werden von hinten beleuchtet.

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Von hinten beleuchtet: Das Marktturm-Bild von Emmanuel Eni.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Seit etwa anderthalb Jahren lebt der Künstler Emmanuel Eni in Luckenwalde. Am Markt betreibt der aus Berlin zugezogene Maler, Poet und Musiker mit nigerianischen Wurzeln als „Schwarzer Wirt“ eine Gaststätte kombiniert mit einer Kunstgalerie.

Bisher war Luckenwalde für ihn eher ein Rückzugsort. Seine Werke stellt er weltweit aus. Doch nun hat er sich künstlerisch auch seines neuen Wohnorts besonnen und mehrere Gemälde und Skulpturen mit Luckenwalder Motiven geschaffen, die er ab Freitag im Luckenwalder Senioren-Nachbarschaftsheim, Zum Freibad 69, ausstellen wird.

Gezeigt werden zehn Skulpturen und acht Bilder, die sich sowohl auf die Geschichte der Hutproduktion in Luckenwalde – deshalb der Titel „Hut ab – Luckenwalde“ – wie auch auf den Alltag der Menschen beziehen. Im Mittelpunkt stehen zwei große, im Zwei-mal-zwei-Meter-Format geschaffene Gemälde. Eins zeigt den Luckenwalder Marktturm und das zweite Bild den Blick auf die Nuthe im Innenstadtbereich. Eni würde es gern sehen, wenn die Stadt die beiden Bilder erstünden würde. Er sei außerdem nach wie vor bereit, seine sieben Meter hohe Skulptur eines Ahornblattes der Stadt zu schenken. Weitere Großplastiken von ihm stehen in Städten wie Freiburg im Breisgau, Staufen, Bad Berka und Sieke bei Bremen. Die Entwurfszeichnungen für einen Ziehbrunnen auf einem Münchner Platz hängen in seiner Luckenwalder Galerie.

Hergestellt wurden die beiden großen Gemälde mit hohem Wiedererkennungswert mit einer speziellen und von Emmanuel Eni entwickelten Technik. Das Patent dafür hat er sich weltweit sichern lassen. Er ist nach eigenen Worten international sehr erfolgreich damit. Auf den ersten Blick sieht das in seinem Malstil geschaffene Bild wie ein „normales“ Ölbild aus. Es erhält aber einen völlig anderen Charakter und eine viel intensivere Farbigkeit, wenn es von hinten beleuchtet wird. „Lichtbildtechnik“ nennt er das

Die Ausstellung wird am Freitag um 15 Uhr eröffnet. Dazu sollte man pünktlich sein, denn Emmanuel Eni ist eben nicht nur ein Maler und Bildhauer, sondern er dichtet und musiziert auch. Zur Eröffnung wird er eine etwa 20-minütige poetisch-musikalische Performance aufführen unter dem Titel „Schwarzer Mann in europäischer Küche“, in der afrikanische und europäische Kultur aufeinanderprallen. Begleitet von seinem Trommler Alieu Suwareh kündigt Eni „ein Feuerwerk von Körperkunst, Tanz, Rhythmus und Poesie“ an.

Von Hartmut F. Reck

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