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Lieblingsplätze der Enkel und Großeltern

Schülerprojekt in Jüterbog Lieblingsplätze der Enkel und Großeltern

Jüterboger Schüler und Senioren haben in einem Projekt ihre Lieblingsorte im in der Stadt und im Umland zusammengestellt. Daraus ist ein Führer entstanden, der als Broschüre und als Audioguide ausgeliehen werden kann.

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Die Flyer wurden im Kulturquartier vorgestellt.

Quelle: Victoria Barnack

Jüterbog. In einem neuen Projekt verraten junge und alte, eingeborene sowie zugezogene Jüterboger zum ersten Mal ihre Lieblingsorte in der und um die Flämingstadt herum. „Unsere Stadt, wie wir sie lieben“, ist der Titel des Projektes. Geheimtipps für zukünftige Touristengruppen sind nicht direkt dabei. Das neue Angebot zur Stadterkundung ist keine Idee der Stadt selbst. Initiiert wurde das Projekt vom Diakonischen Werk Teltow-Fläming.

Finanzielle Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung gab es von der „Werkstatt Vielfalt“, die zur Robert-Bosch-Stiftung gehört. Dabei werden jedes Jahr mehrere Projekte mit bis zu 7000 Euro gefördert. Die Voraussetzungen, um in die Förderung aufgenommen zu werden, waren in Jüterbog ideal. „Es muss eine Begegnung in der Nachbarschaft stattfinden“, erklärt Elisa Mundt vom Diakonischen Werk, die das Projekt betreut, „außerdem soll immer ein Bezug zur Region vorhanden sein.“

Insgesamt 13 Orte in Jüterbog aber auch in umliegenden Orten, darunter beispielsweise Sernow und Wiepersdorf, sind in dem Rundgang enthalten. Den Startschuss für das Projekt gab im Frühjahr die Klasse 9b des Jüterboger Gymnasiums. Die Schüler nannten unter anderem das Schwimmbad und den Skaterpark am Rohrteich als ihre Lieblingsplätze und luden sogar ihre Großeltern ein, sich zu beteiligen. „Ich bin stolz darauf, etwas in meiner Heimatstadt hinterlassen zu können“, sagt Antonia Kühne. Ihr Lieblingsort ist ein Spielplatz genau vor ihrer Haustür geworden, obwohl ihr die Wahl nicht leicht fiel. „Es gibt mehrere Orte in Jüterbog, an denen ich gerne bin“, erklärt die Neuntklässlerin, „aber auf diesem Spielplatz war ich schon früher immer.“ Nicht weniger emotional war die Entscheidung auch für die älteren Jüterboger, die bei dem Begegnungsprojekt mitmachten.

Was die Jüterboger zu ihren Lieblingsorten zu sagen haben, kann sich jeder anhören. Denn ihre Wahl erklären alle Teilnehmer in einem kurzen Interview. In einer Begleitbroschüre sind außerdem allgemeine Informationen, Historisches oder die Öffnungszeiten der Orte zusammengefasst. Zusätzlich gibt es MP3-Player mitsamt Anleitung, auf denen die Interviews angehört werden können.

Noch knapp drei Wochen lang können sich Einheimische und Touristen an dem neuen Angebot bei der Stadtinformation im Kulturquartier bedienen. Das Ausleihen der Broschüren und MP3-Player samt Anleitung ist kostenlos. Ende Oktober wandert das Projekt dann an den nächsten Standort in oder um Jüterbog. „Dafür suchen wir noch Ausleihorte in den nächsten Monaten“, sagt Elisa Mundt. Insgesamt bleibt das Projekt ein Jahr lang in der Region.

Von Victoria Barnack

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