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Teltow-Fläming Linke wählt neuen Kreisvorstand
Lokales Teltow-Fläming Linke wählt neuen Kreisvorstand
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00:24 16.12.2015
Bei der Mitgliederversammlung der Linken im Luckenwalder Kreishaus wurden Vorstand und Delegierte gewählt. Quelle: Fotos: Peter Degener (2)
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Luckenwalde

Eine kleine Bewährungsprobe war die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Teltow-Fläming der Linkspartei vor allem für Felix Thier. Nach zwei Jahren im Amt stand für den 29-Jährigen am Sonnabend im Luckenwalder Kreishaus die erste Wiederwahl an. Doch nach dem ersten Wahlgang konnte der junge Kreisverbandsvorsitzende ganz entspannt sein. Er wurde mit den Stimmen von 78 der 86 anwesenden Mitglieder der Partei erstmals als Vorsitzender wiedergewählt.

Zu den sechs Gegenstimmen sagte er: „Das waren weniger als beim letzten Mal. Das Vertrauen und das gute Ergebnis für mich und meine Kollegen im Vorstand freut mich und motiviert für die nächsten zwei Jahre.“ Ende 2013 war Thier in die nach eigener Aussage „großen Fußstapfen“ der jetzigen Landrätin Kornelia Wehlan getreten, in die er nun „ein wenig hineingewachsen“ sei. In einer kurzen Bilanz dankte Thier den Parteimitgliedern vor allem für das Engagement in den vielen Wahlkämpfen der letzten Wahlperiode und für die Arbeit mit und für die im Landkreis untergebrachten Flüchtlinge.

Fast die Hälfte des zwölfköpfigen Kreisvorstands besteht nach der Mitgliederversammlung aus neuen Gesichtern. Detlev Schiemann aus Blankenfelde-Mahlow ist jetzt einer der zwei Stellvertreter Thiers. Erstmals ist mit Axel Claus ein Rangsdorfer im Vorstand vertreten. Auch Cornelia Hafenmayer, die sich zuletzt um das Bürgermeisteramt in Ludwigsfelde beworben hatte, Erika Kirschner aus Luckenwalde und der 23-jährige Jüterboger Stadtverordnete Philip Petzold sind in den Kreisvorstand gewählt worden.

Rückzug von Roland Scharp und Dirk Hohlfeld

Nach teils jahrzehntelangen Mandaten haben sich Roland Scharp und der bisherige stellvertretende Vorsitzende Dirk Hohlfeld verabschiedet. Maritta Böttcher, die dem Gremium schon ab 1990 im Altkreis Jüterbog angehörte und es anderthalb Jahrzehnte anführte, kündigte ihre letzte Wahlperiode als stellvertretende Vorsitzende an.

Nur ein einziger Antrag wurde neben den Wahlen behandelt. Auch dieser betraf den Vorstand. Um zwischen den zweimonatigen Sitzungen einfacher dringende Entscheidungen treffen zu können, wurde ein „geschäftsführender Kreisvorstand“ gebildet. „Dieser trifft keine politischen Entscheidungen, die den gesamten Vorstand betreffen, sondern kann im Tagesgeschäft schneller handeln“, begründete Böttcher den Antrag. Daneben wurden Delegierte für die kommenden Parteitage auf Landes- und Bundesebene gewählt.

Von Peter Degener

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