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Löschen im Rekordtempo

Altes Lager Löschen im Rekordtempo

Beim 19. Gemeindepokal der Feuerwehren der Gemeinde Niedergörsdorf wurde hart um die beste Zeit gekämpft. Kurz darauf war aber schon wieder Kameradschaft angesagt und es wurde zusammen gefeiert und gelacht. Der Wettkampf ist vor allem für die Jüngsten ein echter Spaß.

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Das Siegerteam bei den Männern kam aus Mellnsdorf und hatte fast acht Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten..

Quelle: Isabelle Richter

Altes Lager. Ein großes Spektakel gab es am Sonnabend im Stadion des SG Blau-Weiß Altes Lager. Dort kämpften die großen und kleinen Feuerwehrmänner und -frauen der Gemeinde Niedergörsdorf zum 19. Mal um die beste Zeit beim Löschangriff nass. Beim dem Wettbewerb müssen die Teilnehmer schnellstmöglich ihre Geräte aufbauen und in höchstem Tempo mit dem Schlauch das Ziel angreifen. Dort wartet ein Behälter mit Öffnung auf sie, den sie mit Wasser füllen müssen. Ist der Behälter voll, leuchtet eine rote Lampe auf und die Zeit wird gestoppt. Den Besten winken Sieg und Gemeindepokal

Für die Männer aus Mellnsdorf lief es in diesem Jahr reibungslos. Sie gewannen den Pokal mit einem Vorsprung von fast acht Sekunden auf das nachfolgende Team aus Oehna. Die Mellnsdorfer haben den Pokal bereits mehrmals mit nach Hause genommen. Und das nicht ohne Grund, erklärt Thomas Seelmann: „Wir machen das schon seit dem Jugendbereich und trainieren das einmal die Woche.“ Für die 95 Meter lange Strecke sei vor allem körperliche Fitness wichtig, berichten die Sieger. Der Aufbau ist jedoch „das A und O“, sagt Seelmann.

Als Höhepunkt durften die kleinen Löschkrümel nach dem Wettkampf noch die Technik am Feuerwehrauto testen und ihre Kameraden nass spritzen

Als Höhepunkt durften die kleinen Löschkrümel nach dem Wettkampf noch die Technik am Feuerwehrauto testen und ihre Kameraden nass spritzen.

Quelle: Isabelle Richter

Große Portion Nervosität im Spiel

Für die Gölsdorfer lief es in diesem Jahr nicht ganz so rund. Sie brachen mitten im Wettkampf freiwillig ab, da sie mit einem Kupplungsproblem zu kämpfen hatten und so schon am Anfang viel Zeit verloren. Kampfrichter Helmut Richter weiß aber, dass die Jungs aus Gölsdorf es können. Er vermutet ein wenig Nervosität hinter dem Patzer. Der Ortswehrführer von Mellnsdorf freut sich dafür umso mehr über den Erfolg seiner Mannschaft. Viel wichtiger aber sei der Spaß an der Veranstaltung. „Feuerwehrsport soll auch Freude sein“, sagt Helmut Richter.

Denn beim Gemeindepokal geht es nicht vordergründig um Bestleistungen, sondern um die Stärkung der Kameradschaft unter den Feuerwehren in der Gemeinde Niedergörsdorf. Außerdem ist es Teil der Nachwuchsarbeit, den Kindern etwas Schönes zu bieten, damit sie so lang wie möglich mit Leidenschaft dabeibleiben. Für die Kleinsten ab sechs Jahre gab es deshalb auch einen kleinen Wettkampf. Sie mussten mit dem Schlauch Ziele bespritzen. Die Jugendabteilung in Altes Lager hatte dafür extra ein Mini- Haus mit Zielflammen gebaut.

Von Isabelle Richter

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