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Logistikpreis für Lekkerland

Ehrung wegen flexibler Wände in Kühlwagen Logistikpreis für Lekkerland

Das Unternehmen Lekkerland, dass in Großbeeren ein Zentrallager betreibt, hat den deutschen Logistik-Preis 2013 erhalten. Der Preis wurde in Berlin verliehen.

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Die Lekkerland-Riege bei der Preisverleihung; mit dabei der Großbeerener Lekkerland-Chef Ralf Zimmermann (vorn 2.v.l.), Jury-Chef Bernd Gottschalk (4.v.l.) und Konzern-Vertriebschef Kay Schiebur (2.v.r.).

Quelle: privat

Großbeeren. Die Bundesvereinigung Logistik ehrt die Firma für ihr Multitemperatur-Konzept: Lekkerland kaufte 160 neue Mehrkammerfahrzeuge und ließ sie nach eigener Vorstellung gestalten. Damit können ungekühlte, frische und gekühlte Waren in einem Fahrzeug gleichzeitig transportiert werden; Kunden, die aus allen drei Bereichen Waren bekommen, müssen nicht dreimal beziehungsweise nicht mit drei Fahrzeugen angefahren werden. Vor allem Tankstellen und Kioske bekommen Waren aus allen drei Produktgruppen.

Erreicht hat Lekkerland seine nun bundesweit anerkannte Neuerung mit flexiblen Wänden in Sattelaufliegern. Diese Wände werden nach Tagesbedarf in drei Temperaturzonen eingeteilt. Mit der gebündelten Anlieferung konnte die Gesamtzahl der Stopps nach eigener Angabe um 260.000 reduziert werden. Das entspreche 3,4Millionen eingesparten Kilometern pro Jahr und damit 2000 Tonnen Kohlendioxid weniger, wird Firmenchef Kay Schiebur von der Lekkerland AG zitiert. Das sei eine tiefgreifende Prozessänderung und „eine echte logistische Innovation im besten Sinne“. Realisiert wurde sie im Oktober 2012. Das Investitionsvolumen dafür belaufe sich auf 28 Millionen Euro und sei damit die größte Einzelinvestition der gesamten Lekkerland-Gruppe gewesen, so Schiebur. Die Fahrer der neuen Mehrkammerfahrzeuge habe man früh in das Projekt einbezogen und gemeinsam mit dem Tüv, dem Fahrzeugaufbauer und dem Kühlmaschinenhersteller intensiv geschult.
Die Jury hatte das Unternehmen am Wochenende beim 30.Deutschen Logistik-Kongress in Berlin für sein Mehrtemperatur-Konzept ausgezeichnet. Der Juryvorsitzende Bernd Gottschalk sagte in seiner Laudatio, Lekkerland habe sich beim Projektstart vor gut zwei Jahren „vorausschauend in die Schuhe seiner Kunden“ begeben und sich vor allem den drei unterschiedlichen Lager- und Transporttemperaturen gestellt. Das geehrte Unternehmen bedient den „Unterwegs-Konsum“ und spricht von 61400 Kunden bundesweit, neben Tankstellen und Kiosken sind das Tabakwarenfachgeschäfte, Getränkemärkte, Kaufhäuser, Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Kantinen. Das Lekkerland-Verteilzentrum Großbeeren mit 17100Quadratmetern Hallenfläche und mit 185 Beschäftigten „spielt bei diesem Konzept eine tragende Rolle“, so der GVZ-Betreiber, die Potsdamer Firma IPG. Für die Umstellung auf das neue Konzept wurde der Tiefkühlbereich um 1400 Quadratmeter auf 2500 vergrößert.

Von Jutta Abromeit

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