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Logo der Museumsscheune in frischen Farben

Jänickendorf Logo der Museumsscheune in frischen Farben

Zehn Jahre hat die Eingangstafel zur Museumsscheune gehalten, dann blätterte langsam die Farbe ab. Jetzt hat Bildhauer Karl Späth das Logo restauriert und mit Ölfarbe wieder aufgefrischt. Damit ist das Museum wieder für jedermann gut zu finden.

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Karl Späth (l.), Gisela und Manfred Bölke mit der Tafel.

Quelle: Elinor Wenke

Jänickendorf. Besucher der Jänickendorfer Museumsscheune des Heimat- und Geschichtsvereins Nuthe-Urstromtal können den Weg gar nicht verfehlen. Seit wenigen Tagen leuchtet die Eingangstafel über dem Torbogen wieder in frischen Farben. Der Luckenwalder Bildhauer Karl Späth hat die verschlissene Eichenholztafel neu aufgearbeitet.

Das Logo weist auf den Heimat- und Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal als Betreiber der Museumsscheune hin und zeigt das Wappen der Gemeinde mit Fachwerkhaus und goldener Getreide-Ähre. Manfred Bölke (78), Mitinitiator der Museumsscheune und ein passionierter Holzwurm, hatte vor der Eröffnung des Museums im Jahr 2005 das Eichenholz besorgt und hergerichtet. Der ehemalige Zeichenlehrer und Schuldirektor Günter Sukowski hatte das Emblem gestaltet.

Nach zehn Jahren war die Ähre abgeblättert

„Zehn Jahre hat die Tafel gut gehalten“, berichtet Gisela Bölke (73), die das Museum mit betreut, „doch dann ist die Farbe immer mehr verblichen und die Ähre war schon völlig abgeblättert.“

Karl Späth ließ sich nicht lange bitten. Er hatte in diesem Jahr schon einmal seine künstlerische Handschrift an der Museumsscheune hinterlassen und die Gedenktafel für den 1944 bei Jänickendorf abgestürzten Piloten Kenneth George Bickers und dessen Crew gestaltet. Sie war Ende März eingeweiht worden.

Für jedes Element eine Schablone

Diesmal entfernte der Künstler alte Farbreste, fertigte für jedes Element eine eigene Schablone an und brachte die Ölfarbe Stück für Stück wieder originalgetreu auf die Tafel. Auch die Ähre leuchtet nun wieder Gelb auf Grün. „Eine Woche habe ich etwa gebraucht“, schätzt der Bildhauer ein, „aber es hat Spaß gemacht und ich fühle mich ja mit der Museumsscheune eng verbunden.“

Dann musste das schwergewichtige Kunstwerk mit Hilfe von Familie Bölke wieder nach oben gehievt werden. In etwa drei Metern Höhe prangt es nun über dem Eingang. „Wir freuen uns über jedes neue alte Stück“, sagt Gisela Bölke.

Von Elinor Wenke

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