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Teltow-Fläming Schlüsselloch-OP bei Kreuzbandriss
Lokales Teltow-Fläming Schlüsselloch-OP bei Kreuzbandriss
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16:55 25.02.2019
Thomas Kaschewsky, Chefarzt am Luckenwalder DRK-Krankenhaus, ist Spezialist für Gelenkersatz. Quelle: Foto: DRK
Luckenwalde

Gute Nachrichten für Patienten mit Knieverletzungen: Im Luckenwalder DRK-Krankenhaus können Kreuzbandrisse ab sofort per Schlüssellochtechnik operiert werden. Das Krankenhaus habe das Kreuzband-Instrumentarium auf den neuesten Stand gebracht, informierte Nicole Schmidt von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der DRK-Krankenhausgesellschaft Thüringen-Brandenburg.

Thomas Kaschewsky, der neue Chefarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie in der Luckenwalder Klinik, erklärt die medizinischen Details: „Das vordere Kreuzband des Knies lässt sich sehr gut mit dieser Technik operieren. Dabei wird eine Sehne am Oberschenkel entnommen und als Ersatz für das gerissene Kreuzband eingesetzt, alles per Schlüssellochtechnik“, so der erfahrene Mediziner.

Erfahrungen aus der Sportklinik

Seit dem Jahr 2002 arbeitet Kaschewsky mit der modernen minimalinvasiven Operationsmethode, die er unter anderem durch seine frühere Tätigkeit in einer österreichischen Sportklinik weiter ausfeilen konnte, insbesondere auch in der Nachbehandlung.

Thomas Kaschewsky ist Facharzt für spezielle Unfallchirurgie und Rettungsmedizin. Bis September 2018 war er Chefchirurg im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde. Seit November ist er in Luckenwalde neuer Chefmediziner in der stationären Unfallchirurgie und Orthopädie.

Schnellere Heilung

Der Vorteil der sogenannten Schlüsselloch-Methode liegt laut Kaschewsky in kleineren Wunden, der deutlich schnelleren Heilung und dem Muskelaufbau. „Darüber hinaus entstehen nur kleine Narben und das Kreuzband hält länger als andere Ersatzverfahren“, erklärt Kaschewsky. Spitzensportler würden inzwischen ausnahmslos zu behandelt.

In einer öffentlichen Informationsveranstaltung des DRK-Krankenhauses spricht Kaschewsky in dieser Woche zum Thema Gelenkersatz. Das Motto: „Das Kunstgelenk bewegt – Sie und uns“. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am Donnerstag, dem 28. Februar, um 18 Uhr im Haus am Kirchplatz 7 in Zossen statt.

Von Elinor Wenke

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