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Teltow-Fläming Erzieher stehen beim Neujahrsempfang im Fokus
Lokales Teltow-Fläming Erzieher stehen beim Neujahrsempfang im Fokus
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00:20 13.02.2019
Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (r.) und Heidemarie Migulla (2.v.r.) begrüßen die zahlreichen Gäste zum Neujahrsempfang. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Der Neujahrsempfang der Stadt Luckenwalde stand in diesem Jahr unter dem Motto „Frühkindliche Bildung als Grundlage von Chancengleichheit“. Eingeladen waren Erzieher aus Krippe, Kita und Hort sowie Tagesmütter und -väter. 100 Gäste waren der Einladung gefolgt. Sie kamen am Freitagabend in den Theaterkeller. Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) und die Vorsitzende der Luckenwalder Stadtverordnetenversammlung Heidemarie Migulla (Linke) begrüßten alle auf das Herzlichste. Für die musikalische Einstimmung sorgte Dagmar Flemming aus Berlin mit der Harfe.

In ihrer Begrüßungsrede ging die Bürgermeisterin auf die Entwicklung der Stadt ein. Stolz verkündete sie, dass die aktuelle Einwohnerzahl bei 21 024 liegt. Das sei weitaus höher, als man zu hoffen gewagt habe. Der Ausbau der Infrastruktur könne sich sehen lassen. Als Beispiel nannte sie die gute Bahnverbindung. Im 30-Minuten-Takt kommt man zur Hauptverkehrszeit nach Berlin. Der herbeigewünschte Wachstumsschub bedeutete aber auch eine große Nachfrage an Kitaplätzen.

Große Herausforderungen in der Kinder-Betreuung

Und das wusste keiner besser, als die geladenen Ehrengäste, die das hautnah erfahren. „Das Angebot an Betreuungsplätzen für kleine Kinder blieb hinter dem rasant wachsenden Bedarf immer mehr zurück. Mit diesem Problem stehen wir nicht allein da, das macht aber die Herausforderung nicht geringer“, sagte die Bürgermeisterin. Verwaltung und Stadtverordnete hätten sich unverzüglich dieser Herausforderung angenommen. Lösungen mussten ersonnen und die Finanzierung sichergestellt werden.

Unter dem Motto „Frühkindliche Bildung als Grundlge von Chancengleichheit standen dieses Mal Erzieher und Tagesmütter sowie-väter im Mittelpunkt, denen für ihre Arbeit und ihr Engagement gedankt wurde.

Inzwischen wurde eine Eltern-Kind-Gruppe eingerichtet, zwei Kitas erhielten Container, die in Betrieb genommen wurden. Der Anbau für die Kita Rundbau ist fast fertig und der für die Kita Sunshine ist geplant. Mit Spannung wird auch die Fertigstellung der neuen evangelischen Kita erwartet. Herzog-von der Heide lobte ihre Mitarbeiter in der Verwaltung, die in Hochgeschwindigkeit eine solide Planung und Projektsteuerung auf die Beine stellten. Gleichzeitig ging ihr Dank an die Kitaleitungen, die sich von Anfang an in den Gestaltungsprozess mit einbrachten.

„Aber auch das haben wir lernen müssen: das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“, so die Bürgermeisterin. Es sei ein weiter Weg von der Planung bis hin zur Betriebserlaubnis gewesen. Dafür gäbe es keine Abkürzung. Ohne Hindernisse braucht es zwei Jahre. Mehr Kitaplätze zu schaffen, ist und bleibe eine Herkulesaufgabe. Trotzdem seien auch andere Projekte nicht auf der Strecke geblieben, wie die Neugestaltung des Boulevards und der neue Kunstrasenplatz.

Erzieher übernehmen große Verantwortung

Wie Heidemarie Migulla betonte, wollte man den Erziehern mit der Einladung zum Neujahrsempfang Danke sagen. Sie hätten mitgedacht, Vorschläge unterbreitet, das Baugeschehen ausgehalten und die Beschwerden der Eltern entgegennehmen müssen. Und das alles bei laufendem Betrieb. „Denn in den Einrichtungen findet das Leben statt. Die Kinder wollen und sollen spielen, singen, malen, bauen, die Natur beobachten, Geschichten hören, Sport treiben und vieles andere mehr“, so Migulla. Sie verwies auf den russischen Dichter Tolstoi der einmal äußerte, dass die ersten sechs Lebensjahre entscheidend sind für die Entwicklung eines Kindes. Alles Weitere sei nur noch Aus- und Anbau. „Das macht die große Verantwortung deutlich, die Erzieher täglich übernehmen“, fügte sie hinzu.

Dann war das Büfett eröffnet. Es gab als Vorspeise unter anderem Birnenkuchen mit Tiroler Speck und Schnittlauchcreme sowie gebackene Hähnchenflügel mit Ahornsirup, Friséesalat und sauer Sahne. Als Hauptgerichte standen Fischtopf mit Kartoffelwürfel und jungem Lauch, Schweinefilet in Kokossoße mit Gemüse und Pekannuss-Reis zur Auswahl und als Dessert Nougat Tiramisu und Topfen-Palatschinken mit Orangensalat.

Von Margrit Hahn

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