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Teltow-Fläming Luckenwalde bekommt mehr Bänke
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde bekommt mehr Bänke
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05:50 18.03.2016
Bänke für Luckenwalde! Quelle: dpa
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Luckenwalde

In der Stadt Luckenwalde sollen 30 Rastbänke aufgestellt werden, um ältere oder gehbehinderte Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen. Nur die Standorte sind noch unklar. Die Stadtverordneten fassten in ihrer jüngsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss, der jetzt in den Ausschüssen und Fraktionen diskutiert wird.

Die Idee geht auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück. Demnach wird die Verwaltung beauftragt, 30 geeignete Standorte zu finden sowie Herstellungs- und Folgekosten für eine „Rastbank-Anlage“ aufzuführen. Die Sozialdemokraten hoffen damit auf eine höhere Mobilität der älteren Generation. „Das mag zunächst paradox klingen, ist es aber nicht“, heißt es in der Begründung. Mit zunehmendem Alter würden sich viele Menschen nicht mehr zutrauen, gewohnte Fußwege ins Stadtzentrum, zum Wochenmarkt oder zum Arzt zu unternehmen. Wenn sie unterwegs auf Bänken ausruhen könnten, würde ihre Bereitschaft steigen, ihren Lebensalltag weiter selbstbestimmt zu meistern.

Unterschiedliche Resonanz aus den Fraktionen

Der Vorschlag war zunächst auf unterschiedliche Resonanz gestoßen. So begrüßte Christoph Guhlke (CDU) zwar das Ansinnen, warnte aber davor, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen. „Zunächst sollten Missstände in Sachen Barrierefreiheit behoben und die schlechten Fußwege in der Stadt saniert werden“, sagte er. Es gebe auch viele Rollator-Nutzer, die auf barrierefreie und ebene Wege angewiesen seien. „Der SPD-Antrag sollte Teil eines Rahmenkonzeptes zur Barrierefreiheit werden“, schlug er vor.

„Es geht um die Frage, wie wir die Stadt insgesamt generationsübergreifend zukunftsfähig machen“, sagte Harald-Albert Swik (SPD), „wir brauchen in jeder Hinsicht eine altersfreundliche Stadt.“

Rathauschefin Herzog-von der Heide bittet um Zuarbeit

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) bittet die Stadtverordneten zunächst um Zuarbeit. „Es kann nicht darum gehen, 30 Bänke gleichmäßig im Stadtgebiet zu verteilen“, erklärte sie. Sie schlägt stattdessen vor, zunächst Wegestrecken unter die Lupe zu nehmen, die für ältere Menschen besonders wichtig sind, zum Beispiel zwischen dem Sankt-Josef-Stift und der Behinderten- und Seniorenbegegnungsstätte „Haus Sonnenschein“ in der Schützenstraße oder bis zum Krankenhaus. Bis zum 15. April sollen die Stadtverordneten nun auf einem Stadtplan Vorschläge unterbreiten, welche Strecken an welchen Punkten mit Bänken ausgestattet werden sollen.

Hintergrund

Die geplanten Rastbänke sollen sich an die Umgebung anpassen und hinsichtlich der Sitztiefe, der Arm- und Rückenlehnen sowie des Materials nutzerfreundlich und möglichst vandalismussicher sein.

Folgende Einrichtungen sollen in die Standort-Findung einbezogen werden: Senioren- und Behindertenbeirat, Josef-Stift, Seniorennachbarschaftsheim, Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“, Wohnbaugenossenschaft und Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft.

Sponsoren sollen geworben werden.

Manfred Thier (Linke) begrüßte den Vorschlag. „Man sollte vor allem lange Tangenten wie die Brandenburger oder Rudolf-Breitscheid-Straße sowie Bushaltestellen berücksichtigen“, sagte er. Eberhard Pohle (Linke) schlug vor, auch Geschäfte oder Arztpraxen in die Gespräche einzubeziehen. „Sie haben sicher auch ein Interesse an den Rastmöglichkeiten und könnten sich finanziell beteiligen“,sagte er.

Von Elinor Wenke

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