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Teltow-Fläming Marode Villa wird zum Schmuckstück
Lokales Teltow-Fläming Marode Villa wird zum Schmuckstück
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19:16 13.01.2014
Das markante denkmalgeschützte Haus in Luckenwalde wird zurzeit aufwendig saniert. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Nach alten Aufzeichnungen reichen die ersten Pläne und Aufträge des Zimmerermeisters Hermann Burg bis in das Jahr 1903 zurück. Das damals errichtete und in den dreißiger Jahren noch einmal umgebaute Haus wurde privat genutzt. Zu DDR-Zeiten befand sich darin die "Praktische Abteilung für Lungen- und Tuberkulosekrankheiten". Das Grundstück reicht in der Tiefe von der Theatergasse bis zur Theaterstraße.

"Seit der Wende stand das Haus leer, sein Zustand hat natürlich zusehends gelitten", sagt Peter Mann, Leiter des städtischen Planungsamtes. Das Haus sei wegen seiner Baugeschichte und seines städtebaulichen Wertes als Einzel-Denkmal geschützt. "Innen wie außen spiegelt es Details und Elemente der Entwicklung im frühen 20. Jahrhundert wider", sagt Mann und nennt zum Beispiel die Innentüren und die holzvertäfelten Decken, die allesamt erhalten werden konnten.

"Zum Glück war das Haus während des Leerstandes relativ gut gesichert, sodass sich der Vandalismus im Innern in Grenzen gehalten hat", erklärt er. Einen privaten Eigentümer und erste Sanierungsversuche hat es laut Peter Mann Anfang der neunziger Jahre gegeben. "Doch die wurden nicht fortgesetzt." Nun gibt es einen neuen Privateigentümer. Ein Berliner Ärzte-Ehepaar hat das Haus gekauft und ist bemüht, sich dort niederzulassen.

Das Haus ist zurzeit eingerüstet. Die Stadt fördert das Bauvorhaben aus dem Bund-Land-Stadt-Programm "Aktive Stadtzentren" mit 170.000 Euro. Das 1200 Quadratmeter große Grundstück samt Gebäude liegt im Luckenwalder Sanierungsgebiet "Zentrum". "Das Gebäude steht als Eckbebauung an exponierter Stelle", sagt Mann. Es müsse aber innen wie außen so gut wie alles restauriert werden. Das Dach war zum Teil schon erneuert und wurde angepasst. Die Fassade wird denkmalgerecht restauriert, der Putz aufgearbeitet, die einzelnen Elemente werden ausgebessert. "In Absprache mit der Denkmalbehörde wird ein neuer Farbanstrich aufgebracht", so Mann weiter. Die Fenster und Innentüren werden aufgearbeitet, die Heizung und die gesamte Elektrik werden schon erneuert.

"Die Arbeiten gehen gut voran. Wenn alles klappt, könnte das Bauvorhaben in fünf Wochen abgeschlossen und ein richtiges Schmuckstück entstanden sein", stellt Peter Mann in Aussicht und lobt das private Engagement der neuen Eigentümer: "Städtebaulich sind wir froh, dass in ein altes Denkmal wieder neues Leben einzieht." An diesem Standort sei das leer stehende Haus bisher eher ein Schandfleck gewesen. "Als Nachbargrundstück der Ebert-Grundschule wertet es jetzt das gesamte Umfeld auf", sagt der Stadtplaner.

Von Elinor Wenke

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