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Ausstellung zur Reformation in Brandenburg

Dahme Ausstellung zur Reformation in Brandenburg

Er war einer der Wegbereiter der Reformation in Brandenburg: der Theologe Georg Buchholzer. Ein kleine Ausstellung in der Gemeinde Dahme zeigt jetzt eine Rarität: einen seiner Briefe an Martin Luther.

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Der Brandenburger Reformator Georg Buchholzer.

Quelle: Foto: Martin Friedrich Seidels Bildersammlung

Dahme. Vor und in der Sankt-Marienkirche in Dahme ist derzeit die Ausstellung „Dahme im Wandel der Reformation“ zu sehen. Die Schau, die Teil der diesjährigen Kulturlandinitiative zum Reformationsjahr ist, zeigt mit Skulpturen und Schautafeln neben Biografien von Akteuren der Reformationszeit auch einen Brief von Martin Luther an Georg Buchholzer.

Einer der bedeutendsten Reformatoren Brandenburgs

„Das Schreiben ist sehr amüsant“, sagt Dahmes Pfarrer Carsten Rostalsky. Buchholzer wurde 1503 in Dahme geboren. Er war einer der bedeutendsten Reformatoren Brandenburgs. Als Berater des Kurfürsten Joachim II. half er bei der Umsetzung der Reformation in Brandenburg und arbeitete 1540 an der Brandenburgische Kirchenordnung mit. Am 1.November 1539 hielt er den ersten evangelischen Gottesdienst in Berlin.

Für Brigitte Faber-Schmidt lohnt es sich „auch in Brandenburg, auf Spurensuche der Reformation zu gehen“. Die Geschäftsführerin von Kulturland Brandenburg sieht das Reformationsjahr „auch als Chance zu schauen, wo wir heute stehen“. Sie freut sich, dass sich „so viele Orte und Akteure am Themenjahr beteiligen.

Kulturland hat das Thema gesetzt

Die „Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen“, an der auch Dahme beteiligt ist, widmet sich dem Kulturland-Thema „Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“. Die aktuelle Ausstellung in Dahme ist in Zusammenarbeit der Arbeitsgemeinschaft, dem Pfarrer sowie dem Museumsleiter Tilo Wolf entstanden. Sie stellt historische und gegenwärtige Bezüge zur Reformation her.

Dahme beteiligt sich alle zwei bis drei Jahre an der Kulturland-Aktion. „Die bisherigen Ausstellungen haben nachhaltig gewirkt“, sagt Amtsdirektor Frank Pätzig (parteilos). Die Stelen zum Thema vor der Kirche Sankt Marien sollen stehen bleiben.

Von Andreas Staindl

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