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Luckenwalde Deutsche Küche macht das Rennen
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13:52 21.08.2014
In der Kantine des Luckenwalder Kreishauses herrscht mittags um 12 Uhr Hochbetrieb. Trotzdem geht es ruck, zuck - sowohl bei der Ausgabe als auch an der Kasse. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

 Die Kantinen in Luckenwalde erfreuen sich großer Beliebtheit. Bevorzugt wird vor allem traditionelle deutsche Küche. „Elkes Küchenteam“ in der Fontanestraße bietet Frühstück, Mittagstisch sowie Büfett außer Haus. Schnitzel und Nudelgerichte gehen am besten. Wenn Schnitzel auf dem Speiseplan steht, dann werden grundsätzlich ein paar mehr gebraten. Mittagessen gibt es bereits ab 10.30 Uhr. „Wenn die Schornsteinfeger kommen, entscheiden sie spontan, ob sie noch frühstücken oder gleich Mittag essen“, sagt Elke Arndt. Weiße Bohnen und Nudelsuppen sind ebenso gefragt wie Pudding. Schokoladenpudding ist der Renner, an zweiter Stelle steht Vanillepudding, wobei auch beim Obst gern zugegriffen wird.

Was gekocht wird, hängt vom Wetter ab. „Bei der Hitze haben wir natürlich keinen Weißkohleintopf. Auch Eisbein gibt es eher in der kalten Jahreszeit“, so Elke Arndt. Jetzt im Sommer gehört Quark mit Leinöl und Kartoffeln auf den Speiseplan, das gibt es im Winter selten. Zweimal im Jahr wird zum Schlachtefest eingeladen. Dann können die Gäste vom Büfett essen, was ihnen schmeckt. „Im vergangenen Jahr war die Nachfrage so groß, dass wir schon zeitig ausgebucht waren“, so die Chefin. 50 bis 100 Essen gehen täglich in der Fontanestraße über den Tresen, mindestens die gleiche Anzahl wird ausgeliefert. Das einzige Problem dabei: Alle wollen das Essen um 12 Uhr auf dem Tisch haben. Doch das ist trotz guten Willens nicht immer machbar. Ausgefahren wird deshalb ab 10.30 Uhr.

Die Gäste sind zufrieden. Mit wenigen Worten bringt es der Luckenwalder Hans-Jörg Braschke auf den Punkt: „Schnell, preiswert und schmackhaft.“ Dem stimmen auch Regine und Wolfgang Wünsche zu. Das Ehepaar kommt mindestens einmal in der Woche. „Immer wenn ich meine Schwester im Pflegeheim besucht habe, sind wir hier. Dann muss ich zu Hause nicht extra kochen“, sagt Regine Wünsche. Nur Eintopf gebe es grundsätzlich zu Hause. Gekocht wird gleich für drei Tage. „Mit jedem Mal aufwärmen, schmeckt es besser“, lobt Wolfgang Wünsche die Kochkünste seiner Frau.

Das „Worker-Restaurant“ in der Grabenstraße ist montags bis freitags von 7 bis 14.30 Uhr geöffnet. Bereits morgens um 6 Uhr stehen Rita Hohnke und Kirsten Friedrich in der Küche. Zum Mittag kommen die meisten Gäste. Vor allem Handwerker aber auch Mütter mit Kindern sowie Senioren. Manche essen im Restaurant, dass den Charme aus DDR-Zeiten beibehalten hat. Andere kommen mit Schüsseln und nehmen sich ihre Portion mit. Wer nicht so großen Hunger hat, kann sich auch eine halbe Portion bestellen. Bis vor wenigen Monaten wurde das Essen auch ausgefahren. Doch Chef Klaus Hohnke ist froh, dass es jetzt etwas ruhiger ist, weil die Fahrerei wegfällt.

Die meisten Gäste nutzen ihre Pause zum Besuch, deshalb muss es im Normalfall schnell gehen. Nicht so beim Ehepaar Rosch. Sie bringen Zeit mit. Für die Mittagspause planen sie eine Stunde ein. „Wir wohnen in der Nachbarschaft. Hier gibt es Hausmannskost frisch zubereitet. Preislich ist es okay und wir werden satt“, sagt Gerhard Rosch. Er und seine Frau Eveline essen alles, was auf den Tisch kommt, aber besonders gern Eintopf, der immer schön heiß ist. Die beiden sind froh, dass sie zu Hause nicht kochen müssen. „Das spart Wasser und Energie und außerdem auch noch Zeit. Wenn wir dann nach Hause kommen, können wir Mittagsruhe halten“, fügt Eveline Rosch hinzu.

Ebenfalls ein beliebter Anlaufpunkt ist die Kantine im Luckenwalder Kreishaus. Die bietet Platz für 80 Gäste. Die meisten sind Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Sie brauchen zum Mittagessen nicht mal das Gebäude verlassen. Es kommen aber auch Senioren und Kindergruppen, die ihre Ferien in der Region verbringen und sich das Essen bei „Sodexo“ schmecken lassen. Mittags um 12 Uhr ist die Kantine immer gut gefüllt.
 

 Von Margrit Hahn

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