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Luckenwalde Dorfgemeinschaftshaus bald bezugsfertig
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05:59 08.08.2018
Das Dorfgemeinschaftshaus in Woltersdorf ist fast fertig.
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Woltersdorf

Das Dorfgemeinschaftshaus in Woltersdorf steht kurz vor der Fertigstellung. Wenn die restlichen Arbeiten planmäßig verlaufen, könnte im September die Übergabe erfolgen. Im April vergangenen Jahres war mit der Modernisierung und Erweiterung begonnen worden. „Ohne Unterstützung der LAG wäre das gesamte Projekt nicht möglich gewesen“, sagt Nuthe-Urstromtals Bürgermeister Stefan Scheddin (parteilos).

Vereine freuen sich auf den Einzug

Vereine wie der Karnevalsverein und der Heimat- und Geschichtsverein können es kaum erwarten, das Dorfgemeinschaftshaus endlich wieder in Beschlag zu nehmen. Auch für die Jugend stehen im Obergeschoss Räume zur Verfügung. Der Bürgermeister hatte sich im Vorfeld erkundigt, worauf besonders Wert gelegt wird. Die Wünsche nach einem eigenen Eingang und W-Lan-Anschluss wurden erfüllt. „Ich hoffe nur, dass alles pfleglich behandelt wird“, so Scheddin.

Die Einsatzkleidung für die Feuerwehr musste wegen der Bauarbeiten hin und hergeräumt werden. Quelle: Margrit Hahn

Alle unter einem Dach

Das Dorfgemeinschaftshaus steht nicht nur den Woltersdorfern, sondern allen in der Gemeinde zur Verfügung. Dort wird die Feuerwehr in der oberen Etage nach wie vor Schulungen, Dienstberatungen und die Jugendausbildung vornehmen. In der Vergangenheit wurden pro Jahr an 28 Wochenenden Schulungen angeboten und auch in der Woche waren die Schulungsräume teilweise belegt. Die Leitstelle der Gemeinde ist ebenso im Gebäude untergebracht, wie die Verkehrswacht und die Fahrradschule.

Bernd Wendlandt (l.) und Stefan Scheddin am Dorfgemeinschaftshaus Woltersdorf Quelle: Margrit Hahn

Zwischendecke eingezogen

„Die Grundsanierung beinhaltet die Elektrik, neue Fenster, die Dacheindeckung, den Fußbodenbelag und die Fassade“, erklärt Bernd Wendlandt, Mitarbeiter des Bauamtes. Die Stahlbetondecken hatten für Probleme gesorgt. Dadurch konnte nicht mit den vorgesehenen Materialien gearbeitet werden. „Wir mussten eine Zwischendecke einziehen“, so Wendlandt. Auch die Auflagen der Bauaufsicht waren nicht einfach umzusetzen.

Zehn Jahre gekämpft

Letztendlich ist es aber gelungen, Rettungstreppen und Fluchtwege einzubauen. „Auf Schnickschnack wurde aus Kostengründen verzichtet. Wir haben uns auf das Wesentliche konzentriert und das sind helle und moderne Räume und eine Außenfassade, die sich gut einfügt. Mit dem Feuerwehrneubau ergibt es ein schönes Ensemble “, fügt Wendlandt hinzu. Er verweist darauf, dass es ein zehnjähriger Kampf war, um dieses Vorhaben zu verwirklichen.

Werkstatt für Verkehrswacht

Für die Verkehrswacht wurde eine Werkstatt eingerichtet, um kleinere Reparaturen vornehmen zu können und der Sanitärtrakt ist jetzt ohne Umwege zu erreichen. Im Foyer können sich Bewohner und Touristen künftig über die Angebote in der Region informieren. Eventuell wird auch eine Fahrradstation integriert. Die Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins überlegen noch, ob sie ihr Archiv künftig im Dorfgemeinschaftshaus unterbringen. Einrichtungsgegenstände aus dem Haus der Generationen sollen entweder in anderen Ortsteile Verwendung finden oder im Dorfgemeinschaftshaus eingebunden werden.

600 000 Euro Kosten

„Besonders froh bin ich, dass wir mit 600.000 Euro im Kostenrahmen geblieben sind“ , sagt Bürgermeister Stefan Scheddin. Wann die Einweihung gefeiert wird, muss noch entschieden werden. Wichtig sei erst einmal, dass die restliche Arbeiten schnell erledigt werden und die Reinigung erfolgen kann. „Vorher können die Vereine nicht einziehen“, erklärt Wendlandt.

Von Margrit Hahn

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