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Luckenwalde Hospiz begeht ersten Geburtstag
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16:36 29.01.2019
Die Mitarbeiterinnen des Luckenwalder Hospizes wurden gestern mit einem üppigen Frühstück überrascht. Quelle: foto: Elinor Wenke
Luckenwalde

Mit einem deftigen Frühstück haben die Leiterin des Luckenwalder Hospizes, Sabine Palm-Reppel, und Pflegedienstleiterin Kathrin Johanson, am Dienstag ihre Mitarbeiter überrascht. Der Grund: „Genau vor einem Jahr wurde das Hospiz eröffnet, und einen Geburtstag soll man feiern“, sagte Sabine Palm-Reppel. „Damit wollen wir gleichzeitig unseren Beschäftigten für ihr Engagement und ihren Einsatz danken.“

Vor einem Jahr sind im Hospiz mit dem Namen „Hand in Hand“ die ersten Gäste eingezogen. 116 wurden insgesamt im Jahr 2018 dort betreut; zurzeit sind es neun. 23 Mitarbeiter, davon drei männliche, stehen zur Verfügung, um die Schwerstkranken auf ihrem letzten Weg im Leben würdevoll zu begleiten.

Wunderkerzen zum Geburtstag

Die Mitarbeiter hatten nichts geahnt, als sie um 9.30 Uhr in die obere Etage gerufen wurden. Dann wurden Wunderkerzen angezündet und „Happy Birthday“ geschmettert. „Ich habe immer mal an das einjährige Bestehen gedacht“, sagte Pflegefachkraft Anja Klein, die von Beginn an dabei ist. „Aber meine Arbeit hatte ja schon am 2. Januar begonnen, deshalb war der Geburtstag für mich schon vorbei.“

Um so mehr freuten sich die Pflege-Frauen über die üppig gedeckte Tafel. Bei frischen Brötchen, Hackepeter, Eiersalat, Senfgurken und Torte wurde geschlemmt und Kraft aufgetankt. „Wir sind hier inzwischen wie eine Familie geworden“, lobt Anja Klein.

Turbulentes erstes Jahr

„Dabei hatten wir ein turbulentes erstes Jahr“, resümiert die Leiterin, „die Mitarbeiter mussten sich erst zusammenfinden. Einige haben es nicht geschafft und uns wieder verlassen.“ Doch im verbliebenen Mitarbeiter-Stamm wird zusammengehalten und getröstet, gelacht und gescherzt.

Auch das neu eröffnete Haus barg im ersten Jahr noch manche Defizite. „Es fehlte an Umkleideschränken, so haben wir uns erst mal im Gästezimmer umgezogen“, berichtet Anja Klein. Bettverlängerungen, Beistelltische, Pflegewagen und Reinigungswagen wurden erst später geliefert, so dass das Personal improvisieren musste. Auch Accessoires wie Dekoration und Bilder, die das Haus gemütlich machen, zogen nach und nach ein. „Wir wünschen uns weiterhin gute Kontakte, Spenden und ehrenamtliche Helfer“, so die Leiterin.

Von Elinor Wenke

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