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Luckenwalde Fast wie im Kuhstall
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Fast wie im Kuhstall
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01:28 02.06.2018
Dieser innovative Testmelkstand lässt Zitzengummis unter Realbedingungen pulsieren. Quelle: privat
Luckenwalde

Einen intelligenten Versuchsstand zur Optimierung von Melkanlagen sowie weitere Technologie-Highlights präsentieren Mittelständler aus Brandenburg auf dem Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Bei der Hightech-Show am 7. Juni in Berlin werden aus ganz Deutschland 300 Unternehmen sowie Forschungsinstitute mit 200 Weltneuheiten erwartet. Darunter sind auch einige Forschungs-Highlights aus der Mark – auch aus Luckenwalde.

Automatisierte Milchgewinnung

Für smarte Abläufe in der Milchwirtschaft steht ein Melkplatz-Simulator der Frankenförder Forschungsgesellschaft in Luckenwalde. Während der wissenschaftliche Bereich nach Berlin verlegt wurde, befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens in Luckenwalde. Der zur Verbesserung der automatisierten Milchgewinnung entwickelte Testmelkstand ist imstande, Zitzengummis, die Verbindungselemente des Melkzeugs zum Euter, wie unter Realbedingungen pulsieren zu lassen und dabei die Druckverläufe in hoher zeitlicher Auflösung aufzuzeichnen.

Melkanlage ist ein Tisch

In der Vorrichtung arbeitet unter anderem eine innovative Drucksteuerung, die erstmals jede einzelne Pulsation an die sich durch Alterung ändernden Materialeigenschaften des Zitzengummis anpasst. Die Innovation erhöht so die Effizienz von Melkanlagen und hilft dem Milcherzeuger, Einbußen aufgrund ausgedienter Zitzengummis zu vermeiden. „Die Idee, die Melktechnik zu optimieren, entstand vor vier Jahren“, sagt Wolfgang Waser, wissenschaftlicher Angestellter des Unternehmens. Wobei der Begriff Melkstand oder Melkanlage seiner Ansicht nach nicht ganz korrekt ist, weil es sich um einen Tisch handelt.

Neuerungen werden präsentiert

Nicht nur der Melkplatz-Simulator wird zum Innovationstag am 7. Juni präsentiert, sondern weitere umsatzträchtige Neuerungen aus Brandenburg, die im Rahmen der vorwettbewerblichen BMWi-Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung und Innovationskompetenz entstanden sind. Der Prototyp ist beim Innovationstag des Bundesministeriums am 7. Juni von 10 bis 16 Uhr in der Tschaikowskistraße 49 in Berlin-Pankow zu besichtigen.

Die erfolgreichen Innovationen verdanken ihre Existenz mehrheitlich einer Projektförderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi. Das Programm kann mittlerweile auf eine zehnjährige Erfolgsbilanz zurückblicken. Für Brandenburger Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurden in dieser Zeit über 250 Millionen Euro Fördermittel bewilligt und rund 1800 Innovations-Projekte angeschoben. Das ZIM erreicht besonders viele kleine und junge Mittelständler und bleibt ein aktueller Impulsgeber auch zwischen Elbe und Oder: Allein 2017 hat das Programm hier mit über 20 Millionen Euro 125 Innovationsprojekte ermöglicht.

Von Margrit Hahn

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