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Luckenwalde „Flower Power“ im Heimatmuseum
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde „Flower Power“ im Heimatmuseum
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19:57 31.08.2018
Die Sonderausstellung „Flower Power“ im Heimatmuseum. Quelle: Lorenz Reck
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Luckenwalde

„Blumen sind wohl hauptsächlich Männersache, zumindest in der Geschichte der Kunst“, sagte Roman Schmidt, „sie gehören zu den frühesten Motiven im Kosmos der Künste und sind bis heute Publikumslieblinge.“ Mit diesen Worten begann der Museumsleiter am Donnerstagabend seine Eröffnungsrede zu der neuen Sonderausstellung.

Bilder aus der Sundermann Fine Art Galerie

Die Exponate stammen allesamt aus der Sundermann Fine Art Galerie in Würzburg. Diese besteht seit 35 Jahren und will Werke der bildenden Kunst der Öffentlichkeit zugänglich machen. Durch eine ehemalige Mitarbeiterin des Luckenwalder Heimatmuseums kam einst der Kontakt zwischen beiden Häusern zustande und führte zu einer freundschaftlichen Beziehung zwischen Galerie und Museum. Seit 18 Jahren leiht das Heimatmuseum bereits regelmäßig Ausstellungen aus Würzburg, die Museumsleiter Schmidt stets persönlich abholt und wieder zurückbringt.

Kooperation zwischen Museen

Doch jedes Jahr aufs Neue ist es für ihn etwas besonderes: „Normalerweise könnten wir solch qualitativ hochwertige Ausstellungen nicht anbieten.“ Die Miete der Kunstwerke kostet das Museum nämlich nur einen Bruchteil des marktüblichen Preises und wird ohne Verträge, lediglich mit einem Handschlag besiegelt.

„Flower Power“ bietet dieses Jahr insgesamt 28 Blumenstillleben aus den Epochen des Impressionismus, Jugendstils, Expressionismus und Realismus bis hin zur Avantgarde. Seine Rede beendete Roman Schmidt mit einem seiner liebsten Blumenzitate von Christian Morgenstern: „Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um dir ihr Leben zu schenken.“

Ausstellung ist bis zum 14. Oktober zu sehen

Die Eröffnungsfeier wurde von Heike Höning aus Berlin musikalisch durch den Abend begleitet. Die Original-Werke der Künstler Paula Schiff-Magnussen, Carlos Schwabe, Henri Heran, Friedrich Einhoff, Bernhard M. Fuchs, Andreas H. Adler, Gaston de Latenay, Henri Matisse, Marc Chagall, Raoul Dufy, Erich Heckel, Pablo Picasso, Otto Illies, Albert Hennig, Ernst Strassner, Anton Kitzmüller, Nils Berndtson und Mariko Assai werden noch bis zum 14. Oktober im Heimatmuseum zu bestaunen sein. Für das nächste Jahr steht Bauhaus bereits als Thema für die Sonderausstellung fest.

Das Museum hat von Dienstag bis Sonnabend ab 10 Uhr sowie am Sonntag ab 13 Uhr geöffnet.

Von Lorenz Reck

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