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Luckenwalde Endspurt für Gemeindehaus-Sanierung
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20:34 30.01.2019
Das Gemeindehaus Frankenfelde wird für Gesamtkosten von rund 300.000 Euro aufwendig saniert und barrierefrei gestaltet. Quelle: fotos: Elinor Wenke (2)
Frankenfelde

Die Sanierung und der barrierefreie Umbau des Gemeindehauses in Frankenfelde gehen in den Endspurt. Zu den Faschingsfeiern am 22. und 23. Februar soll das Erdgeschoss fertig sein. Die Stadt investiert in die Bauarbeiten insgesamt rund 300.000 Euro, davon 181.000 Euro Fördermittel. Mehrmals war das Vorhaben aus finanziellen Gründen aufgeschoben worden.

Im Obergeschoss wird noch gewerkelt. Quelle: Elinor Wenke

Das Gemeindehaus beherbergt ein reges Vereinsleben und Besucher vom Jugendlichen bis zum Senior und wird außerdem als Wahllokal, von der Feuerwehr und dem Ortsbeirat genutzt. Im Obergeschoss hat der Jugendclub sein Domizil. Doch das alte Gebäude war in die Jahre gekommen und für gehbehinderte Menschen nur schwer zugänglich. Um das Haus barrierefrei bis ins Oberstübchen zu gestalten, war ein aufwendiger Umbau nötig.

Der Fußboden im Erdgeschoss musste um mehr als 20 Zentimeter angehoben werden. „Ein Aufzug führt jetzt bis ins Dachgeschoss“, sagt Petra Hartfuß von der technischen Gebäudeverwaltung der Stadt. Die marode Außentreppe wurde erneuert, jetzt müssen noch das Treppengeländer und Absturzsicherungen an den Fenstern montiert werden. Behindertengerechte Toiletten wurden in beiden Geschossen geschaffen.

Die zweite Rettungstreppe. Quelle: Elinor Wenke

„Die Bauarbeiten sind ein bisschen in Zeitverzug geraten, wir wollten eigentlich weiter sein“, räumt Petra Hartfuß ein. „Die Auftragskalender der Handwerker sind voll und es ist schwierig, alle Gewerke nahtlos aneinander zu organisieren.“ Doch das Erdgeschoss ist so gut wie fertig. Mit der endgültigen Fertigstellung rechnet Petra Hartfuß im April.

„Das große Wandbild im Veranstaltungsraum ist auf unseren Wunsch erhalten geblieben“, sagt Ortsvorsteherin Susanne Schöpke. „An die andere Seite kommt noch eine große Spiegelwand für unsere Tanzgruppe, sie kann aber bei Bedarf auch als Leinwand genutzt werden.“

Das Wandbild bleibt erhalten. Quelle: Elinor Wenke

Susanne Schöpke freut sich auch über den neuen Fußboden, den sie selbst mit ausgesucht hat. „Es ist ein robustes Industrie-Laminat, was fast aussieht wie Holzparkett“, schwärmt sie. Weiterhin gibt es eine kleine Küche, Sanitärräume einschließlich Dusche und ein Büro.

Im Obergeschoss muss noch gemalert und der Fußboden erneuert werden. Eine Schallschutzwand zum Nachbargrundstück wurde angebracht, eine neue Holz-Treppe als zweiter Fluchtweg eingebaut und eine Gaube geschaffen, um mehr „Kopffreiheit“ zu erreichen.

Für jeden Bedarf

„Es ist ein Multifunktionshaus, das jedem Bedarf gerecht werden soll“, sagt Susanne Schöpke. So teilen sich die Vereine, Tänzer, Bläser, Sportler, der Ortsbeirat und die Feuerwehr die Räumlichkeiten.

„Aber auch für private Feiern können die Räume gemietet werden“, sagt die Ortschefin. Als studierte Bauingenieurin war sie oft auf der Baustelle zu finden, konnte ihren Sachverstand mit einbringen und hat auch einige Möbel zwischenzeitlich in ihrer Garage untergestellt.

Von Elinor Wenke

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