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Luckenwalde Herbstputz in Löwendorf
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Herbstputz in Löwendorf
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10:40 10.11.2014
Haufenweise Laub wurde am Sonnabend zusammengeharkt – in Löwendorf war ein Großreinemachen angesagt.  Quelle: Matthias Butsch
Löwendorf

Es raschelt mächtig am Sonnabendvormittag in Löwendorf. An verschiedenen Stellen des Trebbiner Ortsteils sind Menschen zugange. Überall wird Laub geharkt und Schmutz zusammengefegt. Der größte Arbeits trupp ist in der Dorfaue auszumachen. Dort liegen die braunen Blätter zentimeterhoch unter den nunmehr kahlen Linden. Eifrig wird gearbeitet. Die Stimmung ist entspannt. Da schallen Rufe hin und her, gehen frotzelnde Sprüche von einem zum anderen, wird bei aller Arbeitsmühe viel gelacht. „So ist das bei uns“, erklärt Simone Kaminski, die Vorsitzende des Vereins „Löwendorf 98“.

Einmal jährlich wird geputzt
Der Verein ist Initiator des Herbstputzes, der alljährlich durchgeführt wird, so wie viele andere Aktionen im Dorf. „Das beginnt immer mit der Neujahrswanderung“, erzählt Simone Kaminski weiter, „dann kommt in jedem Jahr der Frühjahrsputz, danach das Osterfeuer und dann unser traditionelles Lindenblütenfest Anfang Juni in der Dorfaue.“ Aus einigen Metern Entfernung kommt der Ruf einer Frau: „Vergiss mal nicht, von unserem schönen Halloween-Fest zu erzählen!“

Auch Ortsvorsteher Arno Liersch gönnt sich eine kleine Verschnaufpause und sagt: „Der Verein bestimmt und organisiert weitgehend das Leben unserer Dorfgemeinschaft. Das geht bis hin zur Seniorenweihnachtsfeier.“ Und die soll, so ist zu erfahren, in diesem Jahr in der noch im Bau befindlichen Begegnungsstätte des Dorfes stattfinden.

Arbeit an der Begegnungsstätte
In dem Büro- und Sozialgebäude der einstigen LPG Legehybriden im Ort ist Karsten Kaminski bei einer besonderen Art des Herbstputzes anzutreffen. Der Maurer und Ehemann der Vereinsvorsitzenden verputzt gerade Wände in einem der Räume. „Er ist seit Monaten fast jeden Tag in seiner Freizeit hier anzutreffen“, erzählt Liersch, „und er brennt wie wir alle darauf, dass die lang ersehnte Begegnungsstätte fertig wird.“ Ein Vereinsraum, das Büro des Ortsvorstehers, ein Raum für die Kindertanzgruppe des Dorfes und natürlich ein Raum für Festlichkeiten wie die Seniorenweihnachtsfeier entstehen hier.

Auch private Grundstücke werden auf Vordermann gebracht
Inzwischen ist es Mittag. In der Dorfaue, an der Bushaltestelle, auf dem Kinderspielplatz, am Kriegerdenkmal und sogar von den Stufen des Löwendorfer Aussichtsturms sind Laub und Schmutz zusammengefegt und mit dem von Vereinsmitglied Frederic Hartwig zur Verfügung gestellten Radlader abtransportiert. Der Ortsvorsteher freut sich, dass die Aktion so manchen Löwendorfer motiviert hat, auch ums private Grundstück herum klar Schiff zu machen.

Junge Leute gesucht

  • 34 Löwendorfer gehören dem Verein „Löwendorf 98“ derzeit an. Die Zahl im Namen bezieht sich auf das Gründungsjahr 1998.
  • Dem Wirken des Vereins sei es zu verdanken, sagt Ortsvorsteher Arno Liersch, dass sich der Trebbiner Ortsteil in diesem Jahr erstmals am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligt. Die Löwendorfer machen sich begründete Hoffnungen auf eine entsprechende Auszeichnung.
  • Nachwuchssorgen plagen den engagierten Verein. Vereinsvorsitzende Simone Kaminski stellt fest, dass der Altersdurchschnitt derzeit bei weit über 50 Jahren liegt. Allerdings sei die Vereinstätigkeit bisher auch nicht direkt auf spezielle Jugendarbeit gerichtet.

Von Matthias Butsch

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