Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Hilfe bei der Lehrstellensuche

Projekt der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming Hilfe bei der Lehrstellensuche

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk auf der einen Seite und Jugendliche ohne Lehrstelle auf der anderen – dies zusammenzubringen, bietet die Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming an. Dort läuft bis Ende März 2015 das Projekt Check-In-Ausbildung. Noch bis Ende Oktober können Ausbildungsplätze für das laufende Lehrjahr vermittelt werden. 

Voriger Artikel
„Steffens Kantine“ ist beliebt für die Mittagspause
Nächster Artikel
Neue Berufschancen nach dem Scheitern

Brita Heyde mit Philip Möller und Dominic Glinga (v.l.).

Quelle: Martina Burghardt

Jüterbog. Genau das ist das Ziel des Projektes. Dafür wird zunächst der individuelle Ist-Stand festgestellt. Projektleiterin Brita Heyde muss dafür unter anderem die Gründe wissen, warum jemand noch keine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen hat, wie die Lebenssituation ist und was sich der Ratsuchende wünscht. „Im Gespräch erarbeiten wir Alternativen“, sagt sie. Mal geht es um die Ausbildungsreife, mal um einen Beruf, in den der Betreffende schwer zu vermitteln wäre. „Stur geradeaus zu blicken, ist manchmal schwierig“, sagt Brita Heyde. 
Der Lehrbauhof bietet die Möglichkeit, sich in verschiedenen Gewerken auszuprobieren. Gesucht wird Berufsnachwuchs vor allem auf dem Bau, aber auch im Büro oder als Elektriker. 

Der 19-jährige Dominic Glinga aus Waltersdorf ist seit Mai bei Check-In und hat schon ein Praktikum absolviert. Ebenso wie Philip Möller (18) aus Treuenbrietzen, der sich „bessere Chancen auf einen Beruf“ erhofft, seit er sich im Juli angemeldet hat. Er kann möglicherweise ohne Schulabschluss eine Ausbildung in der Metallverarbeitung beginnen. 

Wie oft und in welchem Zeitraum die Teilnehmer im Lehrbauhof anwesend sein müssen, ist unterschiedlich. Zurzeit sind drei der 28 Teilnehmer täglich dort, andere nur zweimal im Monat. Die Altersspanne reicht von 17 bis 25 Jahre. Sechs der Jugendlichen konnten bereits in Ausbildung vermittelt werden, 20 sind noch in der Warteschleife. 

Üblicherweise endet die Betreuung nicht mit dem Ausbildungsvertrag. „Wir kümmern uns auch darüber hinaus“, sagt Brita Heyde. Praktisch ist, dass die überbetriebliche Lehrunterweisung für den Bau im Hause stattfindet. 

Eine finanzielle Unterstützung erhalten die Check-In-Teilnehmer nicht, sie bekommen lediglich das Fahrgeld erstattet. Finanziert wird das Projekt über einen Topf der Europäischen Union. Weil es für die spezifische Verbundausbildung neue Förderrichtlinien gibt, ist noch unklar, ob dieses Projekt bei der Kreishandwerkerschaft weitergeführt werden kann. 

von Martina Burghardt

www.MAZ-online.de/ausbildung

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Luckenwalde
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg