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Luckenwalde Jugendweihe im Stadtheater
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Jugendweihe im Stadtheater
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00:29 31.05.2018
Die Landräting des Landkreises Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan (Linke), wünschte den Jugendlichen alles Gute im neuen Lebensabschnitt. Quelle: Lorenz Reck
Luckenwalde

„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“ Mit diesem Zitat von Mark Twain eröffnete Karin Wegel, die Vorsitzende des Arbeiterwohlfahrt (Awo) Kreisverbandes Teltow-Fläming, am Sonnabendnachmittag den zweiten Durchgang der Jugendweihe im Luckenwalder Stadttheater.

Zeremonie im Stadttheater

Nachdem am Vormittag die Schüler des Friedrich-Gymnasiums Luckenwalde geweiht wurden, begann um 13 Uhr die Zeremonie für die Schüler der Allgemeinen Förderschule J. H. Pestalozzi Luckenwalde, der Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule Luckenwalde und der Freien Oberschule Baruth. Bereits seit dem Jahr 1993 wird die Veranstaltung von der Arbeiterwohlfahrt organisiert, die Hauptorganisatorin ist Janina Hähnel, Referentin der Geschäftsführung des Awo Regionalverbandes Brandenburg Süd.

Landrätin hält Festrede

Die Festrednerin Kornelia Wehlan (Linke), Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, erinnerte die Jugendlichen an die mit einhergehende Verantwortung in ihrer neuen Lebensphase. „Erwachsenwerden – natürlich heißt das, mehr zu dürfen. Mehr zu wollen. Mehr zu können. Erwachsenwerden bedeutet aber auch, dass die Erwartungen und Anforderungen zunehmen, die andere Menschen an euch haben. Mehr und mehr müsst ihr Entscheidungen selbst treffen, Verantwortung übernehmen“, sagte Wehlan. Sie gab den Jugendlichenwertvolle Ratschläge mit auf den Weg. „Ich möchte euch ermutigen: Wagt zu hinterfragen – zu Hause, in der Schule, öffentlich. Mischt euch ein! Achtet darauf, dass ihr bei allem, was euch angeht, ein Mitspracherecht habt. Sagt jetzt schon laut, was ihr fordert. Aber formuliert auch klar, was ihr dazu beitragen wollt“, so die Landrätin. Zum Ende ihrer Rede wies Wehlan darauf hin, dass es den Eltern der Jugendlichen zu verdanken sei, dass sie so weit gekommen sind, wo sie jetzt stehen.

Schon Sokrates wusste es

Im Zuge dessen zitierte die Landrätin mit einem Augenzwinkern noch den griechischen Philosophen Sokrates: „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer“, dessen Aussage bereits mehr als 2400 Jahre alt ist.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von den Musikern des Symphonic Pop Orchestra unter der Leitung von Frank Hollmann, den Sängern der Symphonic Pop Voices sowie den Tänzern von Cap Lights aus Berlin, die bereits zwei Mal Deutscher Meister im Street-Dance sind.

Dank an Eltern und Großeltern

Die letzte Rede des Tages war natürlich den Jugendlichen selbst überlassen. Die beiden Rednerinnen dankten den Organisatoren und der Festrednerin Kornelia Wehlan, aber besonders ihren Eltern und Großeltern für die Unterstützung und Geduld in den vergangenen Jahren.

Von Lorenz Reck

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