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Luckenwalde Leinen los und auf nach Wittenberge
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02:17 01.06.2018
Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide mit ihrem Wittenberger Amtskollegen Oliver Hermann.
Luckenwalde

Die beiden Städte haben einiges gemeinsam: Sowohl Luckenwalde als auch Wittenberge in er Prignitz sind stark geprägt durch die Industrialisierung vor mehr als hundert Jahren.

Luckenwalde ist wie Wittenberge, nur ohne Elbe

Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) erinnert sich an eine Konferenz, in der sie ihre Stadt vorstellen sollte. Doch ihr Wittenberger Amtskollege Oliver Hermann (parteilos) war vor ihr dran. Anschließend sagte sie nur: „Denken Sie sich die Elbe weg, alles andere trifft auch auf Luckenwalde zu.“ Seitdem steht sie in engem und regelmäßigem Kontakt zu Oliver Hermann. Es gibt einen regen Erfahrungsaustausch.

Über Luckenwalde stolpert man oft

„Es ist schon interessant“, sagt er, „wie oft man über Luckenwalde stolpert.“ In der TF-Kreisstadt sei schon vieles getan worden, wovon man noch lernen könne. So dürfte es kein Zufall sein, dass die Wittenberger Stadtbibliothek demnächst im dortigen Bahnhof untergebracht werden soll.

Vertieft wurden den Beziehungen noch dadurch, dass in Wittenberge – übrigens eine der beiden einzigen brandenburgischen Städte an der Elbe – vor drei Jahren das Musikschulfestival „Sound City“ stattfand. 2017 war dies in Luckenwalde der Fall.

Begeistert von der Stadt

Zur Vorbereitung schauten sich die Luckenwalder in Wittenberge um, und sammelten gute Ratschläge. „Ich war absolut begeistert von der Stadt“, sagt Herzog-von der Heide, und freut sich schon auf ihren nächsten Besuch in Wittenberge. Dazu kommt es spätestens am 26. August zum diesjährigen Brandenburgtag. Denn an diesem Sonntag hat die Luckenwalder Stadtverwaltung für ihre Bürger eine Bustour in die Prignitz-Stadt organisiert.

Landesfest am 25./26. August

„Es ist schließlich ein Landesfest“, sagt Oliver Hermann, „und wenn es schon so heißt, dann soll es auch eins sein.“ Hermann weiß von anderen Brandenburgtagen, dass diese dazu tendierten, reine Stadtfeste zu sein, und hat sich überlegt, wie man das ändern könne. Deshalb reist er im Land herum und macht bei seinen Amtskollegen dafür Werbung, mit ihren Bürgern am Wochenende 25./26. August nach Wittenberge zu kommen.

Bisher hat er ein gutes Echo aus den verschiedensten brandenburgischen Städten bekommen – und jetzt auch aus Luckenwalde. „Ich freue mich, dass auch in Luckenwalde eine Busfahrt angeboten wird“, sagte Hermann bei seinem jüngsten Besuch im Luckenwalder Rathaus.

Tagesfahrt von Luckenwalde nach Wittenberge

„Wir bieten eine Tagesfahrt am Sonntag, dem 26. August, an“, sagt Herzog-von der Heide. Für Hin- und Rückfahrt rechnet sie mit jeweils zweieinhalb bis drei Stunden. Start ist um 8 Uhr am Luckenwalder Bahnhof mit dem Reiseunternehmen „Pelikan“. Die Rückkehr wird gegen 21 Uhr sein. Pro Person kostet eine Fahrkarte 15 Euro. Karten gibt es in dem Reisebüro.

Scherpunkt ist der Elbhafen

„Für den Sonntag haben wir ein sehr schönes Programm vorbereitet“, wirbt Hermann für den Besuch seiner Stadt. Dort dreht sich unter dem Motto „Leinen los“ das meiste um den Elbhafen Wittenberges. Es gibt drei Großbühnen und viele kleine Bühnen. Gruppen aus dem ganzen Land präsentieren sich und es werden viele Wasseraktivitäten geboten wie Raddampferfahrten und ein Bootskorso – also alles das, was Luckenwalde nicht bieten könnte.

Von Hartmut F. Reck

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