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Luckenwalde Eiscafé eröffnet Bonbonmanufaktur
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11:23 25.09.2018
Mitarbeiterin Maxi Schenk an der Eismaschine. Quelle: Gerald Bornschein
Luckenwalde

Es begann im Juli 2006 mit einem Eiscafé und hauseigener Produktion in der Käthe-Kollwitz-Straße. Die Hausnummer 21 gab dem Unternehmen seinen Namen. Die Eiscafé21 GbR, betrieben von Kathrin und Alexandra Schmid, beschäftigt inzwischen 25 Mitarbeiter und ist weit über die Grenzen der Kreisstadt hinaus bekannt. Der zweite Standort auf dem Luckenwalder Boulevard eröffnete 2013, außerdem werden seit 2009 weitere 22 Cafés in Berlin und Brandenburg beliefert. Bis nach Bad Liebenwerda geht die Reise, sogar ein Kutter in Stralsund wird mitunter versorgt.

45 Sorten gleichzeitig im Angebot

Zwischen 80 und 90 verschiedene Geschmacksrichtungen gehören zum Sortiment des Unternehmens, davon sind etwa 45 gleichzeitig im Angebot. Alle Eissorten zeichnen sich durch die Verwendung ausschließlich natürlicher und frischer Zutaten aus. Weder Aromen noch Fertigbasen finden hier den Weg ins Eis, versichert Konditormeister Frank Schmid, so wie er es schon 1974 gelernt hat. Als Bindemittel kommt Johannisbrotkernmehl zum Einsatz, extra lizensiert für das Eiscafé21. Neueste Variante ist das Becher-Eis mit integriertem Löffel.

Täglich werden 50 Liter Milch verarbeitet

Täglich werden etwa 500 Liter Milch und 100 Kilogramm frische Früchte verarbeitet, in den Som-mermonaten kann die Menge schon mal beim Doppelten liegen. Alle Sorten haben einen einheitlichen Preis, auch wenn die Herstellungskosten sich unterscheiden. Und da jährlich die Rohstoffkosten steigen, wird wohl im nächsten Jahr die Kugel Eis teurer. Allein bei Vanille gab es erhebliche Preissprünge, bedingt durch eine schlechte Ernte.

Confiserie- und Bonbonmanufaktur

Um auch in den Wintermonaten für Beschäftigung der Mitarbeiter zu sorgen, wird derzeit eine neue Confiserie- und Bonbon-Manufaktur aufgebaut. Schon zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde der Luckenwalder Marktturm in Schokolade entwickelt. Mehrere alte Metallformen, die ab 1905 in der Dresdener Schoko-Manufaktur Verwendung fanden, wurden reaktiviert. Jetzt kommen beispielsweise Trüffel in diversen Geschmacksrichtungen in den Verkauf. Wer Interesse hat, kann die Herstellung auch in kleinen Gruppen von fünf bis zwölf Personen selbst ausprobieren. Drei bis vier Stunden dauert so ein Event.

Eigene Eisschule

Kathrin und Frank Schmid geben ihr Know-how gern weiter. Das übrigens deutschlandweit, mit ihrer Eisfachschule haben sie bereits 200 Schüler von Nordstrand bis Königssee betreut. Rund 1000 Arbeitsplätze sind in der Folge daraus entstanden. Neben den zwei- oder dreitägigen Seminaren für Anfänger bietet die Schule Aufbaukurse und praktische Unterstützung beim Übergang in die Selbstständigkeit.

Von Gerald Bornschein

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