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Luckenwalde Sauer ist nicht lustig
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16:59 11.02.2019
Ernährungsberaterin Franziska Meyer, Ernährungsberaterin bei ihrem Vortrag im Tante-Ella-Laden. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

  Wir essen zu fett, zu süß und zu viel Fleisch. Und wir bewegen uns zu wenig. Gesund ist das nicht. Unser Problem: die Versuchung täglich ist groß. Um auf Ernährungssünden hinzuweisen und darüber aufzuklären, bietet Franziska Meyer Vorträge an. „Sei nicht sauer, iss basisch“ lautete das Thema ihres Gesundheitsvortrages am Sonnabend im Tante-Ella-Laden.

Erzeugnisse aus der Region

Die Ernährungsberaterin hatte sich an Christoph Bonn gewandt, der in seinem Tante-Ella- Laden vorwiegend Erzeugnisse aus der Region anbietet. Das ist der Ernährungsberaterin wichtig. „Durch die Krankheit meines Mannes haben wir unsere Ernährung umgestellt und sind bis heute dabei geblieben“, berichtete Franziska Meyer.

WG mit der Oma

Im Tante-Ella-Laden hat die 37-Jährige bereits mehrere Vorträge gehalten, unter anderem zu „Regional saisonal“ und „Alarm im Darm“. Am Beispiel ihrer 92-jährigen Oma erläuterte sie, wie sich die Essgewohnheiten verändert haben. Sie habe ihre Oma mit der sie zusammen in einer WG wohnt, gefragt, wie oft es früher Fleisch oder Schokolade gegeben hat. „Schokolade gab es, wenn überhaupt zweimal im Jahr – zu Ostern und zu Weihnachten. Und Fleisch kam selten auf den Teller“, berichtet sie. Heute essen Kinder meist täglich Süßes und Fleisch gehört in manchen Familien täglich auf den Speiseplan.

Nahrung im Überfluss

Früher mussten die Menschen im Garten arbeiten, um an ihr Essen zu kommen. Heute gibt es überall Nahrungsmittel im Überfluss. Niemand muss sich anstrengen, um einen voller Teller auf dem Tisch zu haben. Aber Bewegung ist wichtig. „Wie heißt es doch, wer lange sitzt, ist früher tot“, so Meyer. Auch Stress und Leistungsdruck sorgen für eine Übersäuerung im Körper. Mit der nötigen Entspannung und Bewegung könnte man dieser entgegenwirken. „Wenn es im Körper zu Entzündungen kommt, sind immer Säuren im Spiel“, fügte sie hinzu. Sie empfiehlt weniger Zucker, weniger Weizenmehl und den Fleischkonsum zu reduzieren, und dafür auf Obst und Gemüse und gute Einweiße zu setzen. „Und lernen Sie, auf ihren Körper zu hören!“

Von Margrit Hahn

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