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Luckenwalde „Café am Markt“ hat neue Betreiberin
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde „Café am Markt“ hat neue Betreiberin
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07:11 20.06.2018
Café-Betreiberin Betina Rübner (r.), ihre Mutter Renate Penzel und ihr Bruder Gernot Penzel. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Die Verbundenheit zu ihrer Heimat und die innige Beziehung zu ihren Eltern haben gesiegt: Nach 30 Jahren, in denen Betina Rübner fremde Luft geschnuppert hat, ist sie nach Luckenwalde zurückgekehrt. Die gelernte Restaurantfachfrau und gebürtige Luckenwalderin hatte ihren Lebensmittelpunkt in den vergangenen Jahren in Berlin und Bayern, war unter anderem im Hotelwesen zu Hause und hat nun als neue Betreiberin das Luckenwalder „Café am Markt“ übernommen.

Früher war Betina Rübner unter anderem in der Jüterboger Badeanstalt und in der Luckenwalder Schulmensa in der Jahnstraße tätig. Obwohl ihre Mutter und ihr Vater noch fit und rüstig sind, will sich Betina Rübner intensiver um sie kümmern und nicht nur aus der Ferne. „Meine Eltern werden nicht jünger, da will ich im Alter in ihrer Nähe sein“, sagt die 52-Jährige. Ihr Ehemann werde bald nach Luckenwalde nachkommen.

Einen Traum verwirklicht

„Früher war es mein Traum, eine kleine Gaststätte zu haben, jetzt kann ich ihn verwirklichen“, schwärmt Betina Rübner. Der Pachtvertrag mit dem vorherigen Betreiber war ausgelaufen. Und Betina Rübners Bruder, Gernot Penzel, der über dem Café wohnt, hatte Kontakt mit dem Eigentümer aufgenommen. So konnte die Gastronomin am 1. Juni das kleine Café neu eröffnen und dadurch auch das diesjährige Turmfest noch „mitnehmen“.

Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern bietet das Café 60 bis 70 Plätze, außerdem noch Tische unter freiem Himmel. Kuchen und Torte, zum Teil laktosefrei, wird ausschließlich aus eigenem Backofen serviert. Dafür sorgt Betina Rübners Mutter Renate Penzel, die mit ihrem 74 Jahren noch flink und flugs durch die Gaststube huscht.

Außer dem typischen Sortiment eines Cafés bietet Betina Rübner auch nichtalkoholische Getränke, Bier vom Fass, Spirituosen und Cocktails an, aber auch einen frisch zubereiteten Imbiss. „Mein hausgemachter Kartoffelsalat mit Buletten ist der Renner“, schwärmt Renate Penzel über die eigenen Künste.

Künftig auch Mittagstisch

Wenn das Geschäft gut läuft, soll künftig auch Mittagstisch angeboten werden. Neben ihrer Mutter greift ihr auch ihr Bruder unter die Arme. Neben seinem Hauptjob hilft der 50-Jährige, wann immer er kann, sodass sich das Café schon als kleiner Familienbetrieb etabliert hat. Im Juli sollen die Räumlichkeiten noch renoviert und die Sitzmöbel neu bezogen werden. Außer montags hat das „Café am Markt“ jeden Tag geöffnet. „Während der Fußball-Weltmeisterschaft passen wir unsere Öffnungszeiten den Turnierzeiten an und natürlich können die Spiele bei uns im Café verfolgt werden“, sagt die Chefin.

Von Elinor Wenke

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