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Luckenwalde Mit Infotruck auf Entdeckungstour
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Mit Infotruck auf Entdeckungstour
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17:20 12.03.2019
Lehrerin Sabine Bölter beobachtet Amy Kroh und Lara Flachs am Bedienpult der CNC-Fräse, dahinter Rainer Zellmer (v.l.). Quelle: foto: Hahn
Luckenwalde

440 PS, 32 Tonnen, 18 Meter Länge und 80 Quadratmeter Präsentationsfläche – so präsentiert sich der Truck, in dem sich Schüler über verschiedene Berufe der Metall- und Elektroindustrie informieren können. Am Dienstag machte der Info-Truck bei der Schaeffler Technologies AG & Co. KG in Luckenwalde Station.

Rainer Zellmer erklärt den Schülern die CNC-Fräse Quelle: Margrit Hahn

Rund 50 Schüler der Region nutzen die Gelegenheit, um Näheres über die insgesamt 40 Ausbildungsberufe in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg zu erfahren. Bevor sich die Achtklässler mit der Faszination der Technik befassten, gab Falk Schug den Mädchen und Jungen Tipps, wie sie den richtigen Beruf finden können. „Macht das, was euch Spaß macht und schaut dabei nicht nur aufs Geld“, sagte der pädagogische Berater. Auch Arbeitszeiten sowie Fähigkeiten und Interessen spielen bei der Berufswahl eine Rolle. „Wer einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz sucht, sollte bei den Unternehmen selbst anrufen und dass nicht den Eltern überlassen“, so Schug. Im Truck schauten sich die Schüler kurze Filme über die einzelnen Berufe an. Allerdings reichten 75 Minuten nicht aus, um sich über alle Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Interessante Stationen im InfoTruck bei Schaeffler in Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn

An verschiedenen Experimentierstationen im Truck konnten die Schüler dann ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Lara Flachs und Amy Kroh von der Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule bedienten mit fachlicher Unterstützung von Rainer Zellmer eine computergesteuerten CNC-Fräse. Den Metallwürfel mit der Gravur ihrer Klasse durften sie als Andenken mitnehmen. Neben der CNC-Fräse konnten die Oberschüler ausprobieren, wie mithilfe einer intelligenten IT-Steuerung die Wartezeit vor Aufzügen reduziert werden kann. „Das Besondere ist, dass wir den Jugendlichen nicht nur zeigen, wie es geht, sondern, dass sie selbst aktiv werden“, so Zellmer. Er verwies darauf, dass nur acht Prozent der Azubis Mädchen seien, diese aber zu 80 Prozent einen besseren Facharbeiterabschluss vorweisen können als die Jungen.

Erwartungen erfüllt

„Mir hat es sehr gut gefallen und meine Erwartungen wurden erfüllt. Aber ich glaube nicht, dass ein Beruf in der Metall- und Elektroindustrie für mich in Frage kommt. Ich möchte Rettungsassistentin werden“, sagt Lara Flachs. Achtklässler Til Scheibe interessiert sich für eine Ausbildung im Bereich Elektrotechnik. „Es war toll, dass wir alles ausprobieren konnten“, so der Luckenwalder Schüler. Am liebsten hätte WAT-Lehrerin Sabine Bölter noch weiteren Schülern die Gelegenheit geboten, sich im Truck und im Schaeffler- Unternehmen umzuschauen. Allerdings war die Schülerzahl von ihrer Schule auf zwölf begrenzt, damit auch Schüler anderer Schulen mitmachen konnten. Weitere Besucher kamen etwa von der Otto-Unverdorben-Oberschule in Dahme.

Von Margrit Hahn

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