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Luckenwalde Zauber der Natur
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00:24 11.02.2019
Barbara Sroka bei der Eröffnung der Ausstellung „Zauber der Natur“ im Luckenwalder Heimatmuseum. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

 „Zauber der Natur“ heißt die neue Sonderausstellung, die am Donnerstagabend im Luckenwalder Heimatmuseum eröffnet wurde. Barbara Sroka zeigt Öl-und Acrylmalerei. Die 77-Jährige hatte ihr ganzes Berufsleben mit Zahlen zu tun. Sie war Bankkauffrau, Buchhalterin und Prokuristin. Als sie 1999 in den Ruhestand ging und nach Woltersdorf zog, beschäftigte sie sich mit dem völlig anderem Metier der Malerei. Schon als Kind hatte sie gern gemalt. Doch dazu war sie dann durch Beruf und Familie lange Zeit nicht gekommen.

Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind. Quelle: Margrit Hahn

„Malen ist für mich ein schönes Hobby“, sagte Barbara Sroka. Nach ihrem Umzug in Woltersdorf nahm sie im ehemaligen Haus der Generationen an einem Malkurs teil, und schon war ihr malerisches Talent wieder geweckt. Erste Versuche waren kleine Aquarelle. Bei ihren späteren Besuchen in der Volkshochschule stellte sie fest, dass ihr das Malen mit kräftigen Öl- und Acrylfarben besser liegt. Und dabei ist sie bis heute geblieben. Das Motto „Zauber der Natur“ passt sehr gut, denn sie liebt die Natur. Sie mag besonders Landschaften, Blumen, Stillleben und Stimmungsbilder – möglichst naturgetreu in Motiv und Farbe. Aber sie nutzt auch die künstlerische Freiheit. So werden Sonnenuntergänge erst durch ihre Farben besonders. Und da hilft Barbara Sroka auch mal ein wenig nach.

Musikalisch wurde die Ausstellung von Musikern der Gruppe Taktgefühl begleitet. Quelle: Margrit Hahn

In der Region findet sie immer Anregungen, sei es die Nuthe, ein Sonnenblumenfeld, der Feldmohn, die Kopfweiden oder die Blumen in all ihren Facetten. Besonders gefällt ihr das Bild vom Wildblumenstrauß, denn den pflückte sie bei einem Spaziergang. Vor Ort fertigt sie Skizzen an oder macht Fotos. Zu Hause in der Küche setzt sie ihre Eindrücke mit Farbe und Pinsel um.

Winterbild wurde zum Sommermotiv

Motive findet Sroka überall. Entweder direkt in der Natur oder nach Vorlagen aus Kalenderblättern oder Zeitungen. „Ich habe mich durch ein Winterbild in der Zeitung inspirieren lassen und daraus ein Sommerbild gemalt“, berichtet die Hobbymalerin. Sie wünschte den Ausstellungsbesuchern, dass sie sich beim Anblick der Bilder ein bisschen wie in der Natur fühlen.

Ab August keine Sonderausstellungen

Museumsleiter Roman Schmidt kündigte an, dass die Ausstellungsräume dem Museum ab August nicht mehr zur Verfügung stehen. „Hier zieht das Standesamt ein, damit die Bauarbeiten am Rathaus beginnen können. Wir sagen dann für zwei Jahre Goodbye“, so Schmidt. Vorher gibt es aber noch drei Sonderausstellungen. Die nächste zum Thema „100 Jahre Bauhaus in Luckenwalde!?“ wird am 28. März eröffnet.

Barbara Sroka hat währenddessen schon ihre nächste Ausstellung im Blick. Im August stellt sie ihre Arbeiten in der Gemeindeverwaltung in Ruhlsdorf aus.

Von Margrit Hahn

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