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Luckenwalde Stadt fördert Vereine mit 20 000 Euro
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17:00 13.03.2019
Die Luckenwalder Tafel in der Brandenburger Straße erhält einen Zuschuss von 5000 Euro. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Luckenwalder Ehrenamtler dürfen sich wieder über eine Finanzspritze aus dem Stadthaushalt freuen. Die Stadt unterstützt in diesem Jahr sechs gemeinnützige Vereine, Verbände und soziale Organisationen mit insgesamt 20 000 Euro.

Der Sozialausschuss stimmte dem Vorschlag der Verwaltung mehrheitlich zu. Demnach erhält die Luckenwalder Tafel als Teil des Arbeitslosenverbandes 5000 Euro für Kraftstoff- und Betriebskosten. Die Tafel gibt monatlich Lebensmittel für 220 Haushalte mit rund 530 Personen aus.

4000 Euro gibt es für den Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt für Personal- und Sachkosten. Täglich nutzen 15 bis 20 Besucher das Haus Sonnenschein. Die Akademie 2. Lebenshälfte erhält 3000 Euro für ihre Angebote fürs ältere Semester. Den Einsatz und die Fortbildung von Hospitzhelfern beim Ambulanten Palliativ- und Hospizdienst unterstützt die Stadt mit 2000 Euro. Über 2500 Euro darf sich die Volkssolidarität freuen, sie betreut 2723 Senioren.

3500 Euro für den „Laden mit Herz“

Der „Laden mit Herz“, der von der Luba betrieben wird, soll mit 3500 Euro gefördert werden. 2318 Nutzer stehen dafür zu Buche. Doch dieser Vorschlag sorgte bei der CDU/FDP-Fraktion für Bauschmerzen. Stefan Pinkawa (CDU) beantragte, die Förderung für die Luba einzeln abzustimmen. „Die Luba befindet sich im Insolvenzverfahren. Wenn das nicht erfolgreich abgeschlossen wird, ist das Geld weg“, sagte er. Dietrich Maetz (FDP) hatte die Sorge, dass der Zuschuss der Stadt wie Bargeld in die Insolvenzmasse fließen könnte.

SPD und Linke sprachen sich gegen eine Einzelabstimmung aus. „Das ist das gleiche Spiel wie vor zwei Jahren“, monierte Bert Lindner (SPD) an die Adresse der CDU. „Wir trauen unserer Verwaltung aber zu, dass sie alles richtig macht.“

Soziale Belange

„Hier geht es nicht nur ums Geld, sondern um soziale Belange“, sagte Manfred Thier (Linke). Sozial schwache Familien seien auf den „Laden mit Herz“ angewiesen.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) versuchte, den Zweiflern die Sorge zu nehmen: „Wir können wie damals Ratenzahlungen vereinbaren und zahlen das Geld jeden Monat aus.“ Der Antrag zur Einzelabstimmung wurde abgelehnt. Die Stadtverordneten entscheiden am 2. April, ob die 20 000 Euro wie vorgeschlagen ausgereicht werden.

Von Elinor Wenke

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