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Luckenwalde Vorbereitungen fürs Turmfest 2019
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17:35 29.11.2018
Das traditionelle Luckenwalder Turmfest zieht jährlich Tausende Besucher in die Innenstadt. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Schon bevor der Luckenwalder Haushalt für das nächste Jahr vorliegt, soll eine sechsstellige Summe für das Turmfest 2019 gesichert werden. Per Stadtverordnetenbeschluss soll die Verwaltung ermächtigt werden, Verträge für das nächste Jahr bis zu einer Höhe von 183.000 Euro abzuschließen. Die Fachausschüsse haben bereits zugestimmt. Notwendig wird dieser Vorgriff auf den Etat, weil Vertragspartner fürs Turmfest möglichst frühzeitig gebunden werden sollen, um ein attraktives und gleichzeitig bezahlbares Kulturprogramm zu organisieren. Diese Verfahrensweise wird seit Jahren praktiziert.

Wert auf Sicherheit

Sven Petke (CDU) wollte im Finanzausschuss wissen, welche Konsequenzen in Sachen Sicherheit die Erfahrungen vom diesjährigen Turmfest für die Gestaltung im nächsten Jahr haben werden. „Wir haben das Fest intensiv ausgewertet“, versicherte Kulturamtsleiter Stephan Gruschwitz. „Es lief alles relativ normal, sodass wir genauso ins Jahr 2019 gehen.“ Verkalkuliert habe man sich lediglich beim Platzbedarf für die verstärkten Einsatzkräfte. „Auf zehn Fahrzeuge waren wir nicht vorbereitet“, räumte Gruschwitz ein. Man werde im nächsten Jahr wieder verstärkt Wert auf Sicherheit legen. „Aber beim Sicherheitskonzept der Polizei lassen sich die Beamten nicht in die Karten schauen“, sagte Gruschwitz auf Nachfrage.

Fahrgeschäfte bleiben im Nuthepark

Beim Kulturprogramm wird es im nächsten Jahr einen kleinen Standortwechsel geben. Wegen der Sanierung auf dem Boulevard war die Fußgängerzone in den vergangenen beiden Jahren zu großen Teile als Festgelände ausgefallen; Fahrgeschäfte und Bühne wurden in den Nuthepark verfrachtet. Eine Übergangslösung, die zunächst bei Besuchern und Veranstaltern gut ankam. „Allerdings haben sich Bühne und Fahrgeschäfte gegenseitig beschallt und übertönt, das war nicht optimal“, so Gruschwitz. Die Bühne soll deshalb im nächsten Jahr zurück an den Kariedelbrunnen auf dem Boulevard; die Fahrgeschäfte bleiben im Nuthepark. „Wir wollen den Boulevard zu einer schönen Flaniermeile gestalten und auch den Innenraum besser nutzen“, kündigte Gruschwitz an.

Ausgaben zu Lasten des Kulturprogramms

Jürgen Akuloff (Linke) macht sich Sorgen, weil Mehrausgaben für die Sicherheit zu Lasten des Kulturprogramms gehen. „Wie können wir der Tendenz entgegenwirken?“, fragte er und befürchtet, dass das Fest an Qualität verlieren könnte.

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) hielt dagegen: „Egal, welches Budget wir haben, wir werden nie an der Sicherheit sparen.“ Zudem würden 3000 Euro weniger keinen Klasse-Unterschied beim Programm ausmachen. „Möglicherweise stocken wir das Geld weiter auf oder denken über zwei statt drei Tage Turmfest nach“, sagte sie, gab aber zu bedenken, dass die Schausteller bei ihrem enormen Aufwand auch auf ihre Kosten kommen sollten.

Von Elinor Wenke

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