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Luckenwalde Würdiger 8. März
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Würdiger 8. März
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00:21 14.03.2019
Apotheker Karsten Engel bedankte sich zum Internationalen Frauentag mit Rosen bei seinen Mitarbeiterinnen. Quelle: fotos: Margrit Hahn (2)
Luckenwalde

Ein wenig neidisch schauten die Brandenburger am 8. März auf die Berliner, die erstmals den Internationalen Frauentag als Feiertag genießen konnten. Aber auch ohne freien Tag wurden in Luckenwalde die Frauen an vielen Stellen gefeiert.

In den Blumengeschäften etwa hatten die Floristen alle Hände voll zu tun. „Große Sträuße Frühlingsblüher waren besonders gefragt“, sagt Christel Dreisicke von der Pflanzenquelle. 90 Prozent der Kunden waren Männer. Alfred Schollbach hat in seinen Blumengeschäften in Luckenwalde und Jüterbog festgestellt, dass ähnlich wie am Valentinstag die Nachfrage nach roten Rosen am größten war.

Blumen für die Mitarbeiter

Vier Vertreter der Stadt- und Kreisfraktion der Linken überraschten die Mitarbeiterinnen des Krankenhauses mit roten Nelken. „Ärzte, medizinisches Personal und Küchenpersonal haben sich sehr gefreut, dass wir an sie gedacht haben“, sagte Manfred Thier vom Linken-Stadtverband. Vor allem in der aktuellen Situation, wie es mit dem Krankenhaus zukünftig weitergeht, empfanden das viele als eine schöne Geste. Gefreut haben sich auch Kundinnen und die weibliche Belegschaft der Engel-Apotheken in Luckenwalde. Mit Rosen bedankte sich Apotheker Karsten Engel bei seinen Mitarbeiterinnen für ihre gute Arbeit. „Die Frauen haben mit Familie, Haushalt und Beruf viel zu leisten. Deshalb gebührt ihnen besondere Anerkennung“, so der Apotheker.

Leichte Kost

Im Fitnessstudio Mrs. Sporty konnten weibliche Mitglieder Geschenke erwürfeln. Filialleiter Sascha Schönherr hatte ebenfalls Rosen besorgt, die von Julia Kochale und den anderen Trainern überreicht wurden. Nuthe- Urstromtals Bürgermeister Stefan Scheddin setzte auf Usambaraveilchen, die er seinen Mitarbeiterinnen an den Arbeitsplatz stellte.

Dass die Luckenwalderinnen zum Frauentag kulturell gesehen auf leichte Kost stehen, zeigt sich alljährlich im Stadttheater. Die Veranstaltung „Zauber der Travestie“ wurde dort zum achten Mal gezeigt, und wieder war das Theater mit 615 Besuchern fast ausverkauft. Die schrille Revue ist beliebt, nur wenige Männer „verirren“ sich zu dieser Veranstaltung.

Die Hennickendorf Männer verwöhnen die Frauen mit einem Dreigang-Menü. Quelle: Margrit Hahn

Beim Frauenstammtisch in Hennickendorf entstand die Idee, dass die Männer für die Frauen kochen. Zum passenden Termin am Frauentag wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Und so standen Josef Wernes und seine Söhne Philippe und Jan-Lucca stundenlang am Herd und kochten 13 Liter Pastinakensuppe, die mit Muskatblüten und Pekanüssen verfeinert wurde. Als Hauptgericht bereiteten sie Hähnchenbrustfilet mit Kartoffelgratin, Steinpilzsoße und Ingwerkarotten zu. Für das Dessert war Christian Bahro zuständig, der ein Tiramisu mit Himbeeren kredenzte. Rocco Hintze, Lutz Schriever und Volker Döring servierten im Anschluss das Drei-Gang-Menü, das mit zwei Vorträgen zum Frauentag abgerundet wurde. Die Hennickendorfer Feuerwehrfrauen trafen sich währenddessen zum Umtrunk im Gerätehaus.

Von Margrit Hahn

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