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Luckenwalde Wohnungsgesellschaft zieht Bilanz
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00:19 18.06.2018
Horst-Ullrich König (3.v.l.) verabschiedet sich nach seinem letzten öffentlichen Auftritt von Mitarbeitern und Mietern: Detlef Jarmuske, Katrin Amende, Ramona Siegler, Jürgen Grade, Christine Rüdiger und Siegbert Siegler (v.l.). Quelle: Elinor Wenke
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Luckenwalde

Ein lang gehegter Wunsch hat sich für Horst-Ulrich König, den scheidenden Chef der Wohnungsgesellschaft „Die Luckenwalder“, nicht erfüllt. „Unser Bauantrag für den Umbau des Wohngebiets Burg ist im April ein Jahr alt geworden“, sagte er in der Sitzung der Stadtverordneten. „Ich hätte meinem Nachfolger Frank Schmidt die Baugenehmigung gern mit auf den Weg gegeben.“ Das ist ihm bislang nicht vergönnt. Ein Fünkchen Hoffnung hat er noch –bis Ende Juni.

Ansonsten konnte König in seinem Bericht der vergangenen fünf Jahre der „Luckenwalder“, die rund 1300 Wohnungen verwaltet, eine weitgehend positive Bilanz ziehen. Das Jahresergebnis von 2017 mit 747.000 Euro liegt über dem Ergebnis des Vorjahres (621 000 Euro). Die Summe der „flüssigen Mittel“ beträgt 2,6 Millionen Euro – knapp 800.000 Euro mehr als 2016.

Erfolgreiche Grundstücksverkäufe

Die gute wirtschaftliche Lage ergibt sich unter anderem aus den erfolgreichen Grundstücks- und Gebäudeverkäufen. Die Verkaufserlöse von 2014 bis 2017 liegen insgesamt bei 3,8 Millionen Euro und damit knapp eine Million Euro über dem Plan. Unsanierte Altbauten wurden für 2,47 Millionen Euro verkauft, das sind 71 000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Das Ziel, unbebaute Grundstücke für 569 000 Euro zu veräußern, wurde um 814.000 Euro übertroffen.

Auch für das laufende Jahr zeigt sich König optimistisch. Erlöse von einer weiteren Million Euro sind geplant. „Wenn der Wirtschaftsplan umgesetzt wird, werden die Erlöse dann um 1,8 Millionen Euro übererfüllt sein“, so König.

„Natürlich schmerzt es auch ein bisschen, die Grundstücke zu verkaufen“, sagte König auf Anfrage von Christoph Guhlke (CDU), „aber wir müssen Prioritäten setzen und Reserven für das Bauvorhaben auf der Burg anlegen.“ Dort sollen für 25 Millionen Euro aus den Plattenbauten 139 moderne Wohnungen entstehen – das Hauptziel der „Luckenwalder“ für die nächsten Jahre.

Nachholbedarf bei der Wohnungsvermietung

Nachholbedarf gibt es in der Wohnungsvermietung. Ende 2017 waren 1103 Wohnungen vermietet und damit 60 weniger als geplant. Dennoch konnten 3,6 Millionen Euro Mieteinnahmen erzielt werden – nur 45.000 Euro weniger als erwartet.

Das Minus in der Wohnungsvermietung hat seine Ursache laut König unter anderem im Bauvorhaben Burg. „Dort müssen alle Wohnungen leergezogen und die Mieter gleichzeitig mit neuen Wohnungen versorgt werden. Deshalb ist zeitweise ein höherer Leerstand erforderlich“, sagte er. Ende März wohnten noch 102 Mieterhaushalte auf der Burg; zeitgleich standen nur 108 Wohnungen leer.

Von Elinor Wenke

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