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Mehr Sicherheit für Radfahrer in Luckenwalde

Stadt plant Verbesserungen Mehr Sicherheit für Radfahrer in Luckenwalde

In Luckenwalde sollen die Radwege verbessert werden. Damit reagiert die Stadt auf Forderungen von Bürgern. Bessere Bedingungen für Radfahrer sieht man auch im Rathaus als Daueraufgabe an. In einer Informationsvorlage, die den Stadtverordneten vorliegt, weist die Verwaltung darauf hin, dass es ihr nicht vorrangig um flächendeckende separate Radwege geht, sondern vor allem um sichere Verbindungen und eine gute Netzstruktur.

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Luckenwalde. So soll der Radfahrer im fließenden Verkehr gesehen und wahrgenommen werden. Eigens angelegte Hochbord-Radwege seien nur auf viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen sinnvoll wie zum Beispiel in der Beelitzer Straße und der Salzufler Allee. In der Theater-, Park- und Frankenstraße seien bereits glatte und ausreichend breite Fahrbahnen geschaffen worden, um den Radfahrern genügend Sicherheit zu bieten, heißt es.
Änderungen soll es in der Straße des Friedens von Berkenbrücker Chaussee bis Heinrich-Zille-Straße geben. Der derzeitige Radweg, der in beiden Richtungen befahren werden kann, hat sich in der Vergangenheit als gefährlich erwiesen, vor allem an Einmündungen, Kreuzungen und Zufahrten. Deshalb soll nun auf der westlichen Fahrbahnseite ein Radfahrschutzstreifen in Richtung Zillestraße markiert werden. Der rot gepflasterte Geh- und Radweg auf der östlichen Seite wird als Gehweg umbeschildert mit dem Zusatz „Radfahrer frei“. Jens Bärmann (CDU) meldete im Stadtentwicklungsausschuss Bedenken an. „In der Straße des Friedens wird ja eifrig geparkt, was bei einem Schutzstreifen nicht mehr möglich ist. Welche Alternativen gibt es?“, wollte er wissen. Bauamtsleiter Jürgen Schmeier sieht wenig Konfliktpotenzial. „In der Schützenstraße haben wir eine ähnliche Park-Situation. Dort gibt es keine Probleme, auch nicht mit den Anliegern“, sagte er.
In der Brandenburger Straße zwischen Bahnhof- und Fontanestraße sollen die zum Teil stark beschädigten Betonplatten instand gesetzt und beidseitig Radfahrschutzstreifen markiert werden. In der Berkenbrücker Chaussee werden im Zuge der aufwendigen Sanierung Gehwege angelegt und für Radfahrer freigegeben. Vom Kreisverkehr Bahnhofstraße bis zur Beelitzer Straße ist ein Schutzstreifen geplant.
In der Jänickendorfer Straße ist vorgesehen, den holprigen Plattengehweg zwischen Flämingstraße und Rosa-Luxemburg-Straße aufzunehmen und aus Betonsteinpflaster einen komfortablen Gehweg herzustellen, der auch von Pedalrittern genutzt werden kann.
Im Kleinen Haag sind bereits die Fahrbahn und der Radfahrschutzstreifen auf der östlichen Seite erneuert worden. Beide Gehwege werden neu belegt und der auf der westlichen Seite für Radfahrer freigegeben. Neue Fahrbahndecken sind in der Berliner, Dahmer und Forststraße, im Meisterweg, in der Puschkin-, Bucht- und Kleinen Weinbergstraße vorgesehen.

Von Elinor Wenke

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