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Luckenwalde 18 Jahre ehrenamtliche Arbeit beim DRK
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05:01 08.08.2018
Monika und Frank Bormann arbeiten seit vielen Jahren ehrenamtlich beim DRK in Luckenwalde. Quelle: Foto: Katja Schubert
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Luckenwalde

Rund 400.000 Ehrenamtliche engagieren sich allein in Deutschland regelmäßig beim Deutschen Roten Kreuz. Von der Suppenküche bis hin zur Flüchtlingshilfe oder als Notfall-Bereitschaftsdienst, es gibt unzählige Möglichkeiten, sich mit seinen Fähigkeiten einzubringen. „Ohne ehrenamtliche Helfer geht es nicht“, hat DRK-Präsident Rudolf Seiters einmal gesagt.

„Gutes Gefühl zu helfen“

Monika (57) und Frank (58) Bormann aus Luckenwalde setzen sich deshalb schon seit vielen Jahren für die Blutspende ein. Jeden zweiten Montag und zu Sonderterminen stehen die beiden bereit, um das DRK-Team beim Sammeln der wertvollen Präparate zu unterstützen. „Es ist ein gutes Gefühl, etwas für andere Menschen tun zu können. Außerdem ist es ein Ausgleich zum Beruf“, sagt Monika Bormann, die das Ehrenamt seit 18 Jahren inne hat. Ihren Mann Frank habe sie später mit ins Boot geholt, erzählt sie. „Anfangs waren wir beide mehrere Jahre lang bei der Hundestaffel des Roten Kreuzes tätig, dann wurden Helfer bei der Blutspende benötigt. Seitdem sind wir hier hängen geblieben.“

Viele Aufgaben

Als Leiterin des ehrenamtlichen Bereitschaftsteams in Luckenwalde kümmert sich Monika Bormann gemeinsam mit ihrem Mann heutzutage um alles, was rund um die Blutspende anfällt: Neben der Einsatzplanung für die insgesamt neun Ehrenamtlichen des Ortsverbandes, dem Einkauf, dem Küchendienst und nicht zuletzt der Anmeldung der Blutspender lassen sich die beiden zusätzlich immer wieder Kleinigkeiten für die Spender einfallen. Ob Schnitzel, Kuchen oder Snacks, vieles zaubert das Ehepaar privat zurecht. „Wir möchten den Spendern immer etwas Besonderes bieten“, sagt Monika Bormann.

Viel erledigt die 57-Jährige mit dem Fahrrad, etwa das Aufhängen der Werbeplakate, die die aktuellen Blutspende-Termine in der Luckenwalder DRK-Kreisgeschäftsstelle ankündigen. „Den Einkauf müssen wir aber mit dem Auto erledigen, das ist dann oft bis oben hin voll“, sagt sie. Jeder Spender kann sich nach der erfolgreichen Blutspende zwischen einer Mahlzeit vor Ort oder einer Tüte mit verschiedenen Lebensmitteln entscheiden. Um das zu gewährleisten, müssen die beiden Ehrenamtler vor jedem Termin einkaufen fahren. „Der Zeitaufwand ist enorm und es kann schon mal anstrengend sein, trotzdem möchte ich das noch ein paar Jahre weiterführen“, sagt Monika Bormann.

Verdienstkreuz und Reise für die Ehrenamtler

Für ihre jahrelange Ehrenamts-Tätigkeit wurden Monika und Frank Bormann bereits mehrmals vom DRK mit Verdienstkreuzen und Urkunden geehrt, auch eine einwöchige Reise nach Solferino (Italien) wurde ihnen als Dank vom Ortsverband gesponsert. „Darüber haben wir uns riesig gefreut, es war wunderschön“, sagt Monika Bormann. Auch über die Zusammenarbeit mit dem restlichen Blutspende-Team ist das Paar höchst zufrieden: „Wir sind fast schon wie eine Familie, wir verstehen uns alle gut. Es gibt uns auch ein schönes Gefühl, wenn die Spender dankbar für unsere Hilfe sind, uns manchmal sogar loben“, sagt Monika Bormann.

Kurze Haltbarkeit von Blutkonserven

Trotz zunehmender Belastung opfern die beiden Bormanns gerne ihre Zeit für die Blutspende.„ , Blut wird immer gebraucht“, sagt Frank Bormann. Das bestätigt Kerstin Schweiger, Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost: „Die Versorgung mit Blutkonserven ist aktuell stabil, das kann sich aber jeden Tag ändern“, sagt sie. „Die Präparate halten sich nur kurz, klassische Blutkonserven etwa 35 bis 42 Tage. Thrombozyten, eine der drei Blutpräparate, die man aus den Spenden gewinnt, halten sogar nur fünf Tage. Gerade diese brauchen wir aber vermehrt für die Behandlung von Krebspatienten. Auch für Operationen, bei Unfällen und andere Notfällen werden dringend Blutkonserven benötigt. Durch die andauernde Hitze und die Sommerferien wird leider viel weniger gespendet, dabei sind Blutspenden gerade jetzt besonders wichtig.“

Von Katja Schubert

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