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Naturpark auf Vordermann gebracht

Nuthe-Nieplitz: Seit März wird reapariert und gepflegt Naturpark auf Vordermann gebracht

Im Naturpark Nuthe-Nieplitz ist Frühjahrsputz angesagt. Da werden Bäume beschnitten, Wegweiser und Schilder erneuert sowie die Ausstellung im Kommandoturm komplettiert. Die Idee zur Generalüberholung hatte Naturschutzstudentin Fanny Goemann. Doch nicht für alle Pläne reicht das Geld.

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Im Wildgehege Glauer Tal werden derzeit die Wegbegrenzungen erneuert.

Quelle: Hahn

Glau. Im Wildgehege Glauer Tal herrscht reges Treiben. Frühjahrsputz ist angesagt. Die Idee, den Naturpark auf Vordermann zu bringen, hatte Fanny Goemann. Sie studierte Landschaftsnutzung und Naturschutz und arbeitet seit Dezember im Naturparkzentrum. Sie schrieb ein Konzept. Das wird nun Stück für Stück umgesetzt. Dabei sind später noch weit größere Veränderungen geplant: Unter anderem soll die Militärhistorie aufgearbeitet und für die Besucher erlebbarer gemacht werden. Doch dafür fehlen derzeit noch die finanziellen Mittel. Also wird erst einmal klein angefangen.

In den vergangenen Wochen wurden neue Wegweiser und Schilder aufgestellt, Abgrenzungen erneuert und Bäume geschnitten, sodass Besucher wieder einen guten Blick auf das Wild und die Futterstellen haben. "Im Kommandoturm wollen wir die Ausstellung komplett fertig stellen. Es soll auch noch ein zweites Spielgerät hinzukommen, um das Wildgehege Glauer Tal für Familie interessanter zu machen", sagt Elisabeth Hofmann vom Naturparkzentrum.

Besonders freuen dürfen sich die jüngsten Besucher, denn in den nächsten Tagen wird ein neues Baumtelefon installiert. Es gab bereits eins, das nicht nur von den Kindern gern genutzt wurde. Im Laufe der Jahre war es aber morsch geworden und muss nun ersetzt werden. "Es funktioniert ganz leicht von einem Baumstamm zum anderen. Man hält ein Ohr an den Stamm und erzeugt durch Klopfen einen Ton, der dann weitergegeben wird", erklärt Elisabeth Hofmann.

Fanny Goemann (r.) und Elisabeth Hofmann freuen sich, dass schon bald ein weiteres Spiel im Kommandoturm aufgestellt wird.

Quelle: Hahn

Im gesamten Gehege wurden auch Lehrtafeln erneuert, ebenso wie der Barfußpfad. Auch die Weitsprunganlage wurde auf Vordermann gebracht, sodass man wieder springen kann wie ein Eichhörnchen oder ein Rothirsch. Wobei das mit dem Rothirsch noch keiner geschafft hat, denn der Rothirsch kommt auf gut zehn Meter.

Mitte April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. "Dann werden wir erstmals seit Bestehen des Wildgeheges den Eintritt für Erwachsene erhöhen", so Elisabeth Hofmann. Erwachsene zahlen künftig 4 Euro statt bisher 2 Euro. Für Kinder ändern sich die Preise nicht. Sie zahlen nach wie vor 1,50Euro. Besucher können den ganzen Tag dort verbringen. "Wir empfehlen, in der Woche zu kommen, weil es dann ruhiger ist, als am Wochenende. Bei Einbruch der Dämmerung sind die Tiere am besten zu beobachten", sagt Fanny Goemann.

Von Margrit Hahn

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