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Luckenwalde Neue Gebühren für städtische Friedhöfe
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Neue Gebühren für städtische Friedhöfe
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19:57 09.10.2018
Der städtische Friedhof Jüterboger Tor in Luckenwalde. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Für die städtischen Friedhöfe in Luckenwalde gilt ab dem 1. Januar 2019 eine neue Gebührensatzung. Sie löst die alte Regelung vom Dezember 2013 ab. Einem entsprechenden Entwurf stimmte der Finanzausschuss am Montagabend einstimmig zu. Die Stadtverordneten entscheiden am 16. Oktober abschließend darüber.

Laut Kommunalabgabengesetz müssen für die Friedhöfe kostendeckende Gebühren erhoben werden. Für die Kalkulation wurden die durchschnittlichen Kosten der Jahre 2014 bis 2016 ermittelt und auf die Jahre 2019/2020 hochgerechnet. Insgesamt werden die jährlichen Aufwendungen auf dem Waldfriedhof, dem Friedhof Jüterboger Tor und dem Friedhof in Kolzenburg auf rund 364.000 Euro geschätzt.

Auch die Stadt zahlt ihren Anteil

Da die Friedhöfe auch die Funktion als öffentliche Grünanlage erfüllen, gehen rund 54 Prozent der gebührenfähigen Kosten zu Lasten des städtischen Haushaltes, das sind laut Verwaltung rund 163.000 Euro.

Etliche Positionen werden ab 2019 teurer. So steigt die Nutzungsgebühr für eine Erdeinzelwahlgrabstätte von 1393 auf 1441 Euro, die einer Doppelgrabstätte von derzeit 2786 Euro um rund 100 Euro. Die Bereitstellung einer Platte an der Urnenwand kostet künftig 769 Euro und damit fast 200 Euro mehr als bisher.

Konstant bleibt die Gebühr für eine Baumbestattung bei 981 Euro. Geringfügig preiswerter sollen Gruftarbeiten für Urnenbeisetzungen oder auch das Um- und Ausbetten von Urnen werden.

Teils geringe Änderungen

Manfred Thier (Linke) zeigte sich verwundert, dass sich einige Positionen nur geringfügig ändern, teils nur um einen Euro. „Ist das nicht mehr Aufwand, als es die Sache wert ist?“, fragte er.

„Bei der Kalkulation müssen wir jeden einzelnen Kostenträger anfassen und die Gebührentabelle erneuern, sonst macht es keinen Sinn“, erläuterte Kämmerin Angela Malter.

Andreas Krüger (Bauernverband) wollte wissen, ob es tatsächlich üblich ist, dass Nutzungsrechte pro Jahr verlängert und „nachgekauft“ werden können. „Es gibt keine Mindestnachkaufzeit“, sagte Angela Malter, „und die Gebühr wird dann jährlich berechnet.“

Von Elinor Wenke

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