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Luckenwalde Radballer erhalten neues Gerätelager
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Radballer erhalten neues Gerätelager
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20:18 27.08.2018
Das alte, marode Gerätelager im Werner-Seelenbinder-Stadion bietet keinen ausreichenden Schutz gegen Frost und Feuchtigkeit. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Die Luckenwalder Radsportgemeinschaft SG Stern soll ein neues Radball-Gerätelager im Werner-Seelenbinder-Stadion erhalten. Planer Stefan Prib stellte den Entwurf im städtischen Sportausschuss vor.

Die jetzige Baracke aus DDR-Zeiten auf einer Fläche von vier mal elf Metern ist marode. Sie dient der Lagerung von Rädern, Toren, Netzen und Ersatzteilen. Mehrere Holzpaneele sind morsch. Der Innenraum ist nicht beheizbar und kann nicht ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Mehrere hochwertige Räder hatten durch Rost bereits Schaden genommen.

Im Bürgerhaushalt auf Platz 1

Der Wunsch nach einem neuen Rad-Lager war im jüngsten Bürgerhaushalt mit 1319 Stimmen auf Platz 1 gelandet. „Wir haben für dieses Jahr Planungsmittel im Stadthaushalt eingestellt“, sagte Amtsleiter Ingo Reinelt. Für den Bau hatte man auf Fördermittel gehofft, die der Sportverein aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KiP) beantragt hatte. Doch die Mittel sind ausgeschöpft. Jetzt erhofft man sich Geld aus einem neuen Förderprogramm. „Wir warten auf die Entscheidung des Landes“, sagte Reinelt. Außerdem wollen die Sportler Eigenleistungen erbringen.

Die Stadt schlägt einen massiven Neubau an der Stelle vor, auf der jetzt die alte Baracke steht. Das alte Gebäude müsste abgerissen und die nebenstehenden Garagen versetzt werden. „Wir empfehlen einen einfachen, funktionalen Neubau“, sagte Stefan Prib. Es soll einen großen Raum für Zweiräder und einen kleineren für Einräder geben. Außerdem soll das Gebäude so beheizbar sein, dass es im Winter frostfrei ist.

Komfort hat seinen Preis

Doch auch dieser einfache Komfort hat seinen Preis. Für Abriss, Entsorgung, Neubau, Ausstattung und Außenanlagen schätzt Prib die Gesamtkosten auf 105.000 Euro. Ein Neubau an anderer Stelle auf dem Stadiongelände wäre noch teurer. „Wir wollen jetzt die Finanzierung auf den Weg bringen und dem Finanzausschuss im Oktober eine Beschlussvorlage präsentieren“, sagte Reinelt. Anfang 2019 sollen die Leistungen ausgeschrieben werden.

Minimalvariante wird favorisiert

Nadine Walbrach (CDU) plädierte zusätzlich für einen Wasseranschluss. „Das Lager wird auch als Werkstatt genutzt, so könnte man sich wenigstens mal die Hände waschen“, begründete sie. Doch Reinelt bremste: „Wir wollen wirklich nur eine Minimalvariante. Alles, was jetzt kommt, ist ein Qualitätszuwachs, aber jede Mehrleistung muss zusätzlich bezahlt werden.“

Als Zwischenlösung während des Abrisses sollen Container genutzt werden, sagte Reinelt auf Nachfrage von Marko Ott (Linke). Ziel sei es, im Sommer zu bauen.

Von Elinor Wenke

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