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Luckenwalde Neues Konzept vorgestellt
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14:06 30.11.2018
Die Awo-Kita „Tut mir gut“ in Hennickendorf. Quelle: Margrit Hahn
Hennickendorf

Die Gemeindeverwaltung von Nuthe-Urstromtal will das Konzept für den Umbau der Kita „Tut mir gut“ in Hennickendorf nochmal komplett ändern. Vize-Bürgermeisterin Doris Höhne berichtete jetzt im Ausschuss für Bildung, Soziales und Kultur, dass in den vergangenen Jahren in allen Kitas der Gemeinde Sanierungsmaßnahmen vorgenommen wurden – nur nicht in der Hennickendorfer Kita „Tut mir gut“. Deshalb hatten die Gemeindevertreter den Um- und Neubau der Kita beschlossen. Um diesen Anbau möglich zu machen, müsste ein Höhenunterschied von 2,60 Meter ausgeglichen werden. Zudem wäre eine Stützmauer sowie ein Geländer erforderlich. „Diese Kosten allein würden unheimlich zu Buche schlagen“, sagt Doris Höhne.

Nach anderer Lösung gesucht

Deshalb hat die Gemeinde nach einer anderen Lösung gesucht und ist inzwischen mit einem Architekten ins Gespräch gekommen, der eine neue Variante vorschlägt, bei der der gesamte Erdabbau wegfallen würde. Dieser Plan sieht vor, dass die Baracke abgerissen und zwischen Neubau und bestehendem Gebäude eine Verbindung geschaffen wird. Mit dem Bau würden zusätzliche Plätze geschaffen.

1,5 Millionen Euro Kosten

Die Verwaltung stellte den Ausschussmitglieder die Idee vor, um zu sehen, ob diese Planung weiterverfolgt werden soll. „Wenn wir uns dafür entscheiden, würden wir das jetzige Konzept stoppen“, so Höhne hinzu. Die Kosten betragen insgesamt 1,5 Millionen Euro. Der Gemeinde stehen noch Fördermittel in Höhe von 358 000 Euro zu, die dafür in Frage kommen. Die Maßnahme könnte in den Haushalt 2019/2020 eingeplant werden. „Damit hätten wir ausreichend Kitaplätze für die kommenden Jahre“, stellt Bürgermeister Stefan Scheddin fest.

Fachpersonal muss eingestellt werden

Wolfgang Ernicke (Linke) ist dafür, wenn damit eine Kapazitätserweiterung möglich ist. Gero Jänicke (Freie Liste) erkundigte sich nach der personellen Absicherung. „Die Awo müsste sehen, dass zusätzlich pädagogisches Personal eingestellt wird“, so Höhne.

Hintergrund ist, dass derzeit 18 Kitaplätze in der Gemeinde fehlen. Sie verfügt über fünf Kindereinrichtung mit insgesamt 325 Plätzen. Davon sind 283 belegt, zudem liegen 60 Anmeldungen vor. Deswegen sollen künftig die Anmeldungen nicht mehr über die Kindereinrichtungen, sondern über die Gemeinde erfolgen, um einen besseren Überblick zu haben. In der kommenden Woche sind Gespräche mit den Kitas geplant.

Von Margrit Hahn

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