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Luckenwalde Ortsumfahrung soll pünktlich fertig werden
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Ortsumfahrung soll pünktlich fertig werden
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13:38 08.10.2013
Fortschritt an der Luckenwalder Ortsumfahrung. Diese Woche wurde der Fahrbahnbelag aufgetragen. Quelle: Nadine Pensold
Luckenwalde

Wer im Landkreis von einer unendlichen Geschichte spricht, kann eigentlich nur den Neubau der B 101 meinen. Das ganze Projekt sollte schon vor etlichen Jahren fertiggestellt werden, tatsächlich ist es nach wie vor ein Flickenteppich. Das heißt aber nicht, dass es von dem Vorhaben nur Negatives zu berichten gäbe. In und um Luckenwalde zum Beispiel gehen die Bauarbeiten sogar plangemäß voran. "Die Ortsumfahrung wird zum Jahresende fertig sein", kündigte gestern der zuständige Bauleiter des Landesbetriebs Straßenwesen, Heiko Nevermann, gegenüber der MAZ an.

Seit Mitte 2010 laufen die Arbeiten an der sogenannten Südumfahrung von Luckenwalde. Eine Bauverzögerung gab es wenig später, weil auf brütende Greifvögel Rücksicht genommen werden musste. Ende August 2012 konnte ein zwei Kilometer langer Teilabschnitt der Umfahrung freigegeben werden; ging es zuvor nur bis zur Anschlussstelle "Zapfholzweg", kann man seitdem bis zum "Industriegebiet" fahren. Immerhin teilte eine Mitarbeiterin des Landesbetriebs bereits im April 2011 mit, dass die gesamte Umfahrung in der zweiten Jahreshälfte 2013 fertig sein soll, was sich nun zu bewahrheiten scheint.

Der Baufortschritt an der noch offenen, gut sechs Kilometer langen Strecke ist derzeit nicht zu übersehen. An der Anschlussstelle in Luckenwalde wird der Asphalt aufgebracht. Nördlich von Kloster Zinna entsteht der Knotenpunkt, der alte und neue B 101 in einer Ampelkreuzung zusammenbringt. Noch wird der Verkehr dort einspurig geführt, aber auch die dortigen Bauarbeiten laufen. "Ich bin optimistisch, dass Ende August die Hauptleistungen fertig sein werden", sagte Nevermann. Damit meint er die Asphaltarbeiten an Straße und Knotenpunkt.

Auch die Brücken über die Bahnstrecke und die Nuthe sind laut Nevermann erstellt; dort seien nur noch Restarbeiten zu erledigen. Die Wirtschaftswege sollten schon in drei bis vier Wochen genutzt werden können. Ab dem September stehen dann sogenannte Ausstattungsarbeiten an. Dazu gehören das Installieren der Leitplanken, die Fahrbahnmarkierungen, Beschilderung, aber auch Ersatzpflanzungen.

"Es gibt noch Stolpersteine, aber das lässt sich alles kompensieren", sagte Nevermann. Ein derartiges Hindernis war der lange Winter für die Bauarbeiten, "im vergangenen Jahr wollten wir eigentlich mehr schaffen". Der Knotenpunkt bei Kloster Zinna sollte eigentlich schon fertig sein, aber dafür wurden eben andere Arbeiten vorgezogen. Ein weiteres Problem sind die teilweise hohen Wasserstände, vor allem an der Nuthe. "Aber auch die sind nicht so entscheidend, betroffen sind dabei eher Befestigungs- und Pflasterarbeiten", berichtete Nevermann, "aber wir haben natürlich Glück, dass wir uns hier nicht in Sachsen-Anhalt oder Elbnähe befinden."

Der Kreis-Beigeordnete Detlef Gärtner (SPD), der seitens des Kreises das Projekt B 101 seit Langem begleitet, freut sich über die Nachrichten zur Ortsumfahrung. Der Kreis sei bei diesem Abschnitt zwar finanziell nicht beteiligt, aber die positiven Effekte seien natürlich deutlich. "Hier geht es ja vor allem auch um eine Entlastung der Kreisstadt vom Verkehr", sagte Gärtner.

Der Beigeordnete vergaß allerdings nicht, dass ein Problem bleibt: die Ortsumfahrung von Thyrow. Wenn die B 101 um Luckenwalde herumgeführt sein wird, fehlt nur noch die Passage in Thyrow. Allerdings wird schon jetzt deutlich, dass die dortige alte Strecke wie ein Flaschenhals wirkt, durch den sich der wachsende Verkehr zwängen muss. Wann die Ortsumfahrung Thyrow fertig sein wird, ist jedoch noch völlig unklar. Derzeit nennen die Verantwortlichen noch nicht einmal einen Termin für den Baubeginn des Vorhabens.

Von Ekkehard Freytag

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